Abriss des Stahlbetonturmes an der Umspannanlage in Obrighoven schreitet zügig voran

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Stefan Thomas trennt ander Turmspitze Stahlbewehrungen mit dem Schweißgerät. (Foto: Amprion)

Stefan Thomas ist zufrieden. Bereits 30 Meter des ehemaligen Richtfunkturms in der Umspannanlage Niederrhein hat er mit seinen Kollegen einer Fachfirma abgerissen. Damit liegen sie im Zeitplan. Ende Oktober soll der ehemals 100 Meter hohe Stahlbetonturm des Dortmunder Übertragungsnetzbetreibers Amprion verschwunden sein.


Bereits im August war der Stahlbetonturm leergeräumtworden. Am Fuß des Turmes wurde eine Öffnung geschaffen, um den Schutt entnehmenzu können.

Seit Anfang September sind nun vier Mitarbeiter des niedersächsischen Abbruchunternehmens dabei, den Turm mit einem Bagger von der Spitze aus abzureißen. Der Bagger arbeitet sich täglich etwa zwei Meter Richtung Erdboden vor. Der Schutt fällt im Turminneren nach unten. Dort wird er herausgeholt und mit Lastwagen abtransportiert.

Rund 250.000 Euro wird der Abriss des 1972 aus Stahlbetonerrichteten Richtfunkturmes insgesamt kosten. Er hat einen Durchmesser von 4,42Meter. Etwa 50 LKW-Ladungen Schutt müssen beseitigt werden.

Der Turm wurde gebaut, um die Amprion-Umspannanlagenper Funk fernsteuern zu können. Heute steuert das Dortmunder Unternehmen seineAnlagen im Stromübertragungsnetz digital über Glasfaserleitungen.
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