Kochen mit der Sonne / An der Martini-Hauptschule gehen Naturwissenschaften auch "outdoor"

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Solarkocher SK 11 Reflektordurchmesser von 1,1 m, Leistung ca .450 Watt
Schüler und Schülerinnen der Klasse 7 a der Gemeinschaftshauptschule GHS Martini sind begeistert! Chemie und Physik einmal als Unterrichtsstunde anders gestalten. Dabei kommt die Sonne wie gerufen!
Es geht hierbei um erneuerbare Energien; ein brisantes Thema für die Zukunft.

Ein Solarkocher zeigt der Klasse 7a wie es möglich ist, ohne Strom zu kochen. Blauer Himmel, den Solarkocher ins Freie bringen und Los gehts! Gestartet wird mit einer einfachen Kost: Apfelmus aus frischen Äpfeln.
Mit Zitronensaft und Zucker abgerundet schmeckt es noch einmal so gut. Verblüfft die Gesichter, die Möglichkeit des Kochens einmal anders zu sehen. Äpfel werden geschält, in einen schwarzen Topf gegeben und mitunter können 100 Grad erreicht werden. Der Solarkocher SK 11 ist mit seiner Größe von 1,1 Meter und mit ca. 450 Watt Leistung ein handliches Kochgerät.

Kurz die Funktion:
Wie ein Brennglas bündeln sich die Sonnenstrahlen in der Mitte eines Parabolspiegels aus Aluminium und erhitzen den Kochtopf , der matt-schwarz die Wärme gut absorbiert. Mit einem Thermometer wird ab und an die Temperatur abgelesen , um zu zeigen wie schnell eine hohe Temperatur erreicht werden kann. Vorsicht! Der Kochtopf ist heiß. Deshalb müssen Topflappen benutzt werden. Eine weitere Erfahrung für den praktischen Unterricht. Dahingegen ist der Parabolspiegel kühl gehalten.
Reflexion und Absorbtion sind zwei maßgebliche Faktoren, die einen Solarkocher ausmachen. Einer weiteren Beachtung findet der Sonnenanzeiger als Peilstab am Gerät, um den Solarkocher stets in Richtung der einfallenden Sonnenstrahlen zu halten.
Ein sehr interessantes und bewegendes Projekt, das den Schulkindern aufweist, wie in der Praxis Erfahrungen gesammelt werden können.
Informationsmaterial kann später dazu dienen, weiter in die Materie einzusteigen;. abhängig von den einzelnen Schulklassen 5 bis 10.
Festzustellen ist, dass ein praktischer Unterricht immer einhergeht mit vielen neuen Kenntnissen, Flexibilität und Anpassungsgabe. Abhängig von der Sonneneinstrahlung oder bedecktem Himmel wird dadurch eine Anforderung an die Teilnehmer gestellt, Alternativen zu finden .

Langweilig wird solch eine Unterrichtsstunde auf keinen Fall!

Und: Learning by Doing war immer schon altbewährt.
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1 Kommentar
Dirk Bohlen aus Wesel | 14.06.2017 | 08:18  
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