Regionale Vertreter/innen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wanderten in Diersfordt

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(Foto: privat)

Einen gut sieben Kilometer langen Spaziergang durch den Diersfordter Wald unternahm kürzlich der Kreisverband Wesel der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Der Vorsitzende der Kreis-SDW, Dr. Antonius Dicke, freute sich über den regen Zuspruch, auf den die Exkursion unter den Mitgliedern gestoßen war. Auch die Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse hatte die Wanderschuhe geschnürt. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch Dr. Dicke erklärte Hans-Toni Jaeger vom Regionalforstamt Niederrhein des Landesverbandes Wald und Holz den Teilnehmern die Besonderheiten des Diersfordter Waldes: Auf knapp der Hälfte des sandigen, nährstoffarmen Bodens wächst die Stieleiche, totes Holz schafft Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Zwischen den eiszeitlichen Sanddünen finden sich kleine Moore und Heideflächen. So ist das „Große Veen“ (Veen bezeichnet einen moorigen oder sumpfigen Lebensraum) bekannt für seine vielen Tier- und Pflanzenarten. Das größte Heidemoor im Kreis Wesel ist schon seit dem 17. Jahrhundert urkundlich bekannt.
Krumme und abgestorbene Altbuchen zeugen von der früheren Nutzung als Hutewald - Schweine und anderes Vieh konnten sich im Herbst an Eicheln und Bucheckern satt fressen.

Als größter zusammenhängender bodensaurer Eichenwald in Nordrhein-Westfalen lebt im Diersfordter Wald zugleich die größte Hirschkäfer-Population. So wundert es nicht, daß nach ihm ein Wanderweg im Naturschutzgebiet benannt ist – auch der gehörte zur Wanderstrecke der SDW.
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