Weißstörche fühlen sich am Niederrhein immer noch wohl / Jungstörche sind schon im Süden

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(Foto: Glader)
"Am Niederrhein halten sich immer noch etliche Weißstörche auf", teilt der Weseler Naturexperte als Sprachrohr der Stiftung Weißstörche mit. Die diesjährige Brutsaison sei schon lange beendet und die flügge gewordenen Jungstörche seien wahrscheinlich längst in ihren Überwinterungsgebieten eingetroffen. Auch die Altstörche haben Deutschland bereits verlassen. Ob sie mittlerweile in Afrika oder sich irgendwo auf der Iberischen Halbinsel aufhalten seit jedoch nicht bekannt.

In der Pressemitteilung heißt es weiter: Seit einigen Jahren treten längst nicht mehr alle Störche den schwierigen und gefährlichen Flug nach Afrika an, sondern bleiben im westlichen Südeuropa um dort die Wintermonate zu verbringen. Dieses Verhalten ist bereits seit einigen Jahren bekannt.

Doch damit nicht genug, denn mittlerweile halten sich Störche immer häufiger in den Wintermonaten auch bei uns in NRW auf. Aktuell sind mehrere Stellen bekannt an denen sich Störche aufhalten. Viele Mitbürger erfreuen sich zwar über den Anblick der Störche sind aber dennoch etwas irritiert, dass zu dieser Zeit die Störche noch hier sind.

So sind an verschiedenen Stellen wie zum Beispiel in der Dingdener Heide, in Bislich, Ringenberg, Wissel, Zyfflich oder etwa in der Hetter Störche beobachtet worden. Immer wieder erreichen uns Anrufe über die Beobachtung von Störchen. In der Freude über die Beobachtung der Störche kommt aber auch Sorge um deren Überleben in dieser Jahreszeit zum Ausdruck.

Die Sorge, dass diese schönen Großvögel keine Nahrung finden können ist allerdings unbegründet. Die Hauptnahrung der Störche sind um diese Jahreszeit Mäuse, Maulwürfe und Regenwürmer, und die finden sie angesichts der milden Temperaturen noch recht häufig. Die Kälte macht ihnen nicht all zu viel aus. Das Wichtigste ist jedoch die Verfügbarkeit der Nahrung.
Sollte die Witterung für die Störche in unseren Breiten zu ungünstig werden, werden auch sie sicherlich in den Süden ziehen um hoffentlich im nächsten Frühjahr wohlbehalten in ihre Brutgebiete zurückzukehren.

Auf den beiden beigefügten Fotos (von Hans Glader) sind Störche aus der Dingdener Heide bzw. aus Ringenberg zu sehen.)
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