Wie man dem Steinmarder zuleibe rückt ...

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Steinmarder (Foto: natuerlichjagd.de)

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hat den Steinmarder zum Tier des Monats März gewählt. Die possierlichen Tierchen sind scheu und nachtaktiv, gar nicht zur Freude der Menschen, deren Dachboden sie
bewohnen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft gibt an, dass an Autos im Jahr über 200.000 Marderschäden im Wert von 50 Millionen Euro entstehen.

Altbekannte Hausmittel wie Hundehaare, Pfeffer oder Urin haben sich als wenig effektiv herausgestellt. Die Initiative Natürlich jagd (www.natuerlichjagd.de) gibt folgende Tipps, um den Waldbewohner in die Flucht zu schlagen.

Vorbeugend sollte man einmal im Jahr sein Haus nach möglichen Schlupflöchern absuchen und sie gegebenenfalls mit Bauschaum verschließen. Ist der Marder schon Mitbewohner des Hauses, können Ultraschallgeräte die Lösung sein. Durch verschiedene und für den Menschen kaum hörbare Töne, verwandeln sich Haus und Umfeld für den Marder zu einem musikalisch höchst unangenehmen Erlebnis. Die Erfahrungsberichte zeigen, dass diese Methode sehr erfolgversprechend ist.

Auch für das Auto eignet es sich hervorragend. Ultraschallgeräte, extra für Autos entwickelt, bewahren vor Kabelbissen und teuren Werkstattbesuchen. Einen weiteren Schutz bieten Hochspannungsplättchen, diese sind mit der Batterie verbunden und laden sich selbstständig während der Fahrt auf. Versucht der Marder in den Motorraum einzudringen, wird er mit einem Stromschlag gewarnt weiter zu gehen.

Der Stromschlag ist nicht tödlich, sorgt jedoch dafür, dass kein zweiter Versuch unternommen wird, das Auto zu erobern. Zuhause in der Garage empfiehlt es sich, ein Drahtgestell unter den Motorbereich zu legen. Dieser Untergrund ist für die
empfindlichen Pfoten und Krallen des Marders sehr unangenehm.

Lässt sich der ungebetene Gast von nichts beeindrucken, sollte man einen
Jäger kontaktieren, der berechtigt ist, das Tier mit einer Falle in der gesetzlichen
Jagdzeit zu fangen und das Haus marderfrei zu hinterlassen.

Mehr Infos gibt's hier: http://www.natuerlichjagd.de
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1 Kommentar
Dirk Bohlen aus Wesel | 07.03.2013 | 12:06  
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