Windhose verwüstet Weseler Hafen

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Wesel: Stadthafen |

Gegen 16:00 Uhr braute sich über der Weseler Innenstadt ein heftiges Unwetter zusammen. Wie in einem anderem Artikel schon zu lesen war, wurde die Stadtmitte arg vom Sturm verwüstet. Aber auch der Weseler Stadthafen blieb vom Unwetter nicht verschont.

Um 16:10 Uhr erreichte mich ein Anruf von unserem Geschäftsführer, der noch im Büro war um eineige Sachen zu erledigen. Er berichtete am Telefon von umstürzenden Bäumen, Zäunen und abgedeckten Dächern. Sofort machte ich mich ans telefonieren und stellte eine kleine Gruppe helfender Hände zusammen, da 2 Hallen der Firma Hülskens von 2 umgestürzten Bümen durchschlagen worden sind. Um 16:30 erreichte ich dann Dank mithelfenden Polizisten, die mir den Weg zum Hafen über den Grünstreifen der B8 ermöglichten, da auch dort umgestürzte Bäume die Fahrbahn versperrten. Nachdem wir uns ein Bild der schlimmen Lage machten, wurde zu unserer unverständlichkeit der Weg durch den Hafen umgeleitet, der bekanntlich in eine Sackgasse führt. Dennoch sollte es für uns kein Nachteil sein, da auch ein Kran der Firma Schares aus Bocholt unseren Weg passierte. Dieser wurde kurzerhand verpflichtet, die Pappel von unserem Hallenndach zu entfernen. Dies gestaltete sich mehr als schwierig, da die Pappel halb auf der Halle und halb in der Luft hing. Mit einer Kettensäge wurde aus dem Krankorb der Baum unter äußerster Vorsicht zurechtgeschnitten, so dass ein Erster Hebeversuch stattfinden konnte. Leider war der Baum immer noch zu schwer zum heben, dass es weiterer Schnitte bedurfte. Nach gut 3 Stunden gelang es dann doch noch den Baum mit Unterstützung von Radladern kontrolliert zur Seite stürzen zu lassen. Während dieser Zeit war die Dachdecker-Firma Patzelt aus Dinslaken zu Gange auf mehreren Gebäuden Erste Hilfe zu leisten, so dass die Dächer wieder verschlossen waren. Über die Höhe des Schadens kann ich zur Zeit noch keine Auskunft geben, da man sich erstmal ein Bild vom gesamten Ausmaß´der Schäden machen muss.

Verletzte gab es zum Glück nicht, so dass man sich nach ca. 4 Stunden auf den Heimweg machen konnte.

Danke an alle Helfer, die so schnell vor Ort waren .

HIer kann man wieder sagen:"Gemeinsam sind wir Stark"!

PS: Bilder gibt es hier nur 3, da ich es wichtiger fand selber mit anzupacken, anstatt nur zu deligieren und zu Fotografieren.
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