Ab Mai ist es offiziell: Rainer Benien neuer Beigeordneter der Stadtverwaltung Wesel

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Rainer Benien
Bürgermeisterin Ulrike Westkamp vereidigt Rainer Benien. Neben Klaus Schütz und Paul-Georg Fritz ist er ab dem ersten Mai Beigeordneter der Stadt Wesel. Somit ist er auch Mitglied im Verwaltungsvorstand, der insbesondere bei der Planung von Verwaltungsaufgaben mitwirkt, bei der Aufstellung des Haushaltsplans sowie bei grundsätzlichen Entscheidungen zur Organisation und Personalführung.

Für acht Jahre ist Rainer Benien nun Beigeordneter des Dezernat III der Stadtverwaltung Wesel. Bürgermeisterin Ulrike Westkamp vereidigte ihn zum Beamten auf Zeit. Zuständig ist er für die Fachbereiche Kultureinrichtungen, Jugend, Schule und Sport sowie Soziales. „Besonders interessieren mich der Sportentwicklungsplan, die Integration der Flüchtlinge und die Kinderbetreuung“, erklärt Benien.

„Aber erst einmal möchte ich das Rathaus kennenlernen, die Kolleginnen und Kollegen und mich orientieren.“ Viel Zeit bleibt ihm dafür nicht. „In seiner ersten Woche stehen schon einige Termine an, der Verwaltungsvorstand wie jeden Dienstag, der Haupt- und Finanzausschuss und wir besuchen gemeinsam einen Kindergarten“, sagt Westkamp. Zudem wird Benien Mitglied in vielen Gremien sein. „Aufsichtsrat Delta Port, der Städtischen Bäder, Geschäftsführung Wesel Marketing – all das wird der Rat noch beschließen“, so Westkamp weiter.

Der 31-Jährige freut sich auf seine neuen Aufgaben. „Bisher war ich ja sozusagen Kunde der Stadtverwaltung, habe Erfahrungen im Bereich der Kinderbetreuung gemacht. Ich bin gespannt darauf, wie es ist, selbst der Dienstleister und für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein.“

Seit sechs Jahren wohnt Benien in Wesel, er ist verheiratet und Vater eines zweijährigen Sohnes. Ursprünglich kommt er aus Bottrop, wo er 2005 sein Abitur machte. Studiert hat er Geographie in Bochum. Zunächst als studentische Hilfskraft, dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete er im Bereich Kultur- und Siedlungsgeographie an der Ruhr-Uni.

An der Hochschule Ruhr West war er Koordinator des Zentrums für Kompetenzentwicklung und betreute Studierende, die nicht aus akademischen Haushalten kamen – wie er selbst. Beim VDI Verein Deutscher Ingenieure war er bildungspolitisch tätig. Zuletzt arbeitete er bei den Bildungszentren des Baugewerbes.
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