Antrag der CDU Fraktion - Martinischule

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Martinischule

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

in Schul- und Sportausschuss am 24.3.2015 wurde fraktionsübergreifend geäußert, dass die Martinihauptschule durch hervorragende Arbeit einen wichtigen Beitrag in der Weseler Schullandschaft leiste. Dem schließen wir uns ausdrücklich an.

Jedoch können wir die von einigen Ausschussmitgliedern geäußerte Forderung nach einer neuen Schulform, um u.a. Migrantenkinder optimal zu fördern oder Flüchtlingskinder gut aufzufangen, nicht nachvollziehen. Aus unserer Sicht wird gerade dies in der Martinischule bereits erfolgreich geleistet.

Auch wurde gefordert, mit einer neuen Schulform bessere Lernbedingungen zu schaffen. Hier muss u.E. klar festgestellt werden, dass die Martinischule in den letzten Jahren in ihrer Ausstattung vernachlässigt wurde und an einigen Stellen Handlungsbedarf besteht. Schließlich wird die Schule von aktuell 440 Kindern und Jugendlichen im Ganztag besucht, die ungeachtet der politischen Debatte gute (Lern-) Bedingungen vorfinden sollten.

Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass der Stadt Wesel als Schulträger derzeit kaum Mittel für größere Maßnahmen zur Verfügung stehen. Dennoch ist es unserer Meinung nach wichtig, an einigen Stellen Verbesserungen vorzunehmen, die für die Schüler zeitnah von Nutzen sind. Daher schlagen wir vor:

1. Die Verwaltung möge sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten bemühen, Sponsoren für den Austausch der veralteten Ausstattung in den naturwissenschaftlichen Räumen zu gewinnen.

2. Kaputte Spielgeräte auf dem Pausenhof sollen ausgetauscht und ergänzt werden (z.B. Basketballkörbe).

3. Das Holzrondell mit den darunter stehenden Sitzbänken auf dem Schulhof ist derzeit ohne Dach und somit außer bei trockenem Wetter ohne Nutzen. Das Be-decken des Daches könnte in Eigenleistung im Rahmen eines sinnvollen Schülerprojekts unter Anleitung eines Lehrers erfolgen, so dass lediglich die Materialkosten anfallen würden. Wir bitten um kurzfristige Deckung der Materialkosten und um Erteilung einer entsprechenden Genehmigung für die Arbeiten.

4. Die Lehrküche der Schule ist sanierungsbedürftig. In der Lehrküche finden täglich mehrere Stunden Unterricht statt, da Hauswirtschaftslehre ein berufsbildender und somit wichtiger Schwerpunkt ist.
Die für die Schule im Haushalt eingestellten Mittel könnten nach vorheriger Absprache mit der Schulleitung zumindest zum Teil zur Sanierung / Ausbesserung verwendet werden.
Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass die im Kellergeschoss der Ellen-Key-Schule befindliche Küche ab den Sommerferien nicht mehr benötigt wird, da die Schule dann aufgelöst ist. Nach unserem Kenntnisstand handelt es sich um eine vergleichsweise neue Küche, die aus zweckgebundenen Fördermitteln finanziert ist und ausschließlich schulisch genutzt werden darf. Wir bitten die Verwaltung zu prüfen, ob sich diese Küche für die Zwecke in den Martinischule eignet bzw. eine kostensparende Ergänzung darstellen kann.
Wir bitten um Bericht in den nächstmöglichen Ausschusssitzungen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Staude
Ratsmitglied
Volker Haubitz
Vors. des Schul- und Sportausschusses
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