Apotheker fordern höhere Notdienst-Pauschale: am 28. Februar, 12 bis 13 Uhr nur "Klappendienst"

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Mit ihrer Aktion „Wir machen den Tag zur Nacht“ wollen die Apotheker die Bedeutung des Apotheken-Notdienstes deutlich unterstreichen. (Foto: ABDA)

Die Apotheker im Kreis Wesel wollen sich am bundesweiten Aktionstag zur Nacht- und Notdienstpauschale beteiligen. Viele Apotheken werden am 28. Februar zwischen 12 und 13 Uhr ihre Türen schließen und die Patienten und Kunden nur noch über die Notdienstklappe versorgen.

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat den Apothekern eine dringend notwendige Notdienstpauschale für die Erbringung ihrer Nacht- und Notdienste ab Januar 2013 versprochen. Erste Gespräche und Vorschläge hat es gegeben. Ein konkretes Ergebnis steht jedoch noch aus.

„Mit ihrer Beteiligung am bundesweiten Aktionstag „Wir machen den Tag zur Nacht!“ am 28. Februar 2013 wollen die Apotheker die Bedeu-tung des Apotheken-Notdienstes noch einmal deutlich unterstreichen“, so Michael Jilek, Pressesprecher der Apotheker in Wesel und Umgebung. Zwischen 12 und 13 Uhr werden viele Apotheken ihren Service auf den so genannten „Klappendienst“ beschränken. Patienten und Kunden sollen vor den Apotheken über die nächtlichen, sonn- und feiertäglichen Gemeinwohlleistungen informiert werden.

„Die Apotheker im Kreis Wesel versehen den Notdienst mit einem hohen fachlichen und personellen Engagement, obwohl er unter heutigen Bedingungen aus ökonomischer Sicht fast immer ein Zuschussgeschäft ist“, betont Michael Jilek.

Mit der bisherigen Vergütungsregelung für die Nacht- und Notdienste sind weder das Gehalt des Notdienst leistenden Apothekers noch die weiteren laufenden Kosten der Apotheke während des Nacht- und Notdienstes, der bis zu 24 Stunden dauern kann, zu decken.
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