Armutsrisiko im Kreis ist eine Schande

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Wesel: Kreishaus | Im Kreis Wesel ist mehr als jeder sechste armutsgefährdet. Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Landesamtes hervor. Damit liegt der Kreis Wesel leicht über dem landesweiten Durchschnitt. Armutsgefährdet bedeutet, dass man ein Gehalt bezieht, das langfristig unter dem durchschnittlich niedrigsten Einkommen von 895 Euro liegt. Meistens sind es Studenten, Azubis oder relativ alte Arbeitnehmer, die von Armut betroffen sind.
„Dieser Umstand ist ein Skandal“, stellt Sascha H. Wagner, Kreissprecher LINKEN fest. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Liberalen im Kreis anhand solcher erschreckender Fakten immer noch regulative Maßnahmen wie den Mindestlohn in Frage stellt! Wer sich der Realität und der bitteren Erkenntnis verschließt, dass die wachsende Altersarmut etwa ein massives Problem darstellt, hat seine Hausaufgaben schlichtweg nicht gemacht.“
DIE LINKE im Kreis Wesel hofft nunmehr, dass im Kreis Wesel ein neuer runder Tisch „Soziales“, wie er derzeit ins Auge gefasst wird, diese wesentlichen gesellschaftlichen Missstände diskutiert und über konkrete Maßnahmen spricht. „Dazu gehört auch, dass man sich endlich einmal von einer rigiden Sparpolitik im Kreis und in den Kommunen verabschieden muss, und sich vielmehr mit allen kreisangehörigen Kommunen über die Bekämpfung der wachsenden Armutsgefahr befasst. „Wenn wir beginnen die Standards und freiwilligen Leistungen im sozialen Bereich zu kürzen, werden sich die Betroffenen noch weiter abgehängt fühlen. Diese gesellschaftliche Fehlentwicklung gilt es dringend zu verhindern“, so Wagner abschließend.
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