Begegnungen: Kirchenjugend setzt sich auf dem Kunst-Wege mit Flüchtlingsschicksalen auseinander

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„Kennenlernen, voneinander erfahren, gemeinsam kreativ werden, miteinander spielen und in Kontakt bleiben“ - das waren nur einige der Programmpunkte für das gemeinsame Wochenende mit jungen Menschen aus dem Kirchenkreis Wesel und jugendlichen Geflüchteten, die zurzeit bei uns leben.

Sie trafen sich kürzlich in der Jugendbildungsstätte „Hackhauser Hof“ in Solingen. Die Teilnehmenden kamen nicht nur vom Niederrhein - mehr als die Hälfte der Teilnehmenden hat seine Heimat in Syrien oder Afghanistan und von dort mussten die meisten ohne ihre Eltern fliehen.

„Begegnungen" - unter diesem Motto entstanden in Solingen auch 18 Skulpturen aus Gips und Draht, nach dem Vorbild des Bildhauers Alberto Giacomettis. Jeweils ein(e) Jugendliche(r) mit einem Fluchthintergrund und ein(e) Teilnehmer(in) mit Heimat in Deutschland arbeiten gemeinsam. Während dieser künstlerischen Partnerschaftsarbeit sind die jungen Menschen ins Gespräch gekommen und haben viel voneinander erfahren: Von persönlichen Schicksalen, von Ängsten und Unsicherheiten. Insbesondere die tragischen Kriegserlebnisse, die auseinandergerissen Familien und lebensgefährlichen Fluchtgeschichten werden alle noch sehr lange beschäftigen.

Ganz nebenbei konnten die jungen Menschen aus Syrien und Afghanistan, die in Wohngemein-schaften oder ausgedienten Schulen leben müssen, an diesem Wochenende ein Stück Normalität erleben und Freizeitaktivitäten deutscher Jugendlicher kennenlernen.
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