Betuwe-Sicherheit: Feuerwehr-Chefs von Oberhausen bis Emmerich auf Info-Tour in Rotterdam

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Die Leiter bzw. stellvertretenden Leiter der Feuerwehren von Emmerich bis Oberhausen fuhren zu einer Informationsveranstaltung in die Niederlande, um sich über die gemachten Erfahrungen mit den Sicherheitsvorkehrungen für den Bereich der niederländischen Betuwe-Route zu informieren.

Die Leiter bzw. stellvertretenden Leiter der Feuerwehren von Emmerich bis Oberhausen besuchten eine Informationsveranstaltung in den Niederlande. Es wurden die sicherheitstechnischen Standards der niederländischen Betuwe-Route in Augenschein genommen. Neben den Maßnahmen zur Streckensicherheit wurde auch über die Erfahrungen bei Einsätzen im Bereich der Betuwe-Route gesprochen.

Die durchweg positiven Erfahrungen der Niederländer beeindruckten die deutschen Feuerwehrmänner. Vergleichbare Sicherheitsstandards sind in Deutschland nicht vorhanden und wird es auch nach dem Willen der Verantwortlichen (Eisenbahnbundesamt, Bundesverkehrsministerium, Deutsche Bahn AG) nach jetzigem Sachstand und Sachlage trotz Forderungen der deutschen Feuerwehren nicht geben.

Ebenfalls auf dem Programm der Wehrleiter stand die Besichtigung des Rotterdamer Hafens (Euro-Port). Hier beginnt die Betuwe-Güterverkehrstrecke, die in Genua endet. Hafenanlagen und gigantische Container-Terminals auf einer Länge von fast 50 Kilometern lassen die gewaltigen Transportmengen, die durch Deutschland rollen werden, nur erahnen.

Besonders beeindruckend war der Bereich der neu erstellten Hafenanlage „Maasvlakte 2“. Ein Großprojekt (siehe auch google-maps), welches für die Niederlande von größter staatlicher Bedeutung ist. Die Niederlande sind auf die zukünftigen Aufgaben und Transportaufkommen in Europa vorbereitet.
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