Das sagen die Landtagskandidaten: Quik und Meesters zum verkaufsoffenen Sonntag

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Charlotte Quik und Norbert Meesters. (Foto: Archiv Der Weseler)

Die Diskussion zum Thema "Verkaufsoffene Sonntage - ja oder nein" läuft auf Hochtouren. Auf die Bitte der Redaktion reagierten auch die beiden Landtagskandidaten Charlotte Quik (CDU) und Norbert Meesters (SPD).

Hier lesen Sie ihre aktuellen Statements ...

Charlotte Quik: "Eine Novellierung des Ladenöffnungsgesetzes wäre aus meiner Sicht sinnvoll - und zwar zurück zur Rechtslage vor 2013. Insbesondere brauchen wir eine rechtssichere gesetzliche Lösung für verkaufsoffene Sonntage, ohne die Sonntagsruhe zu sehr zu stören. Bis zu vier verkaufsoffene Sonntage pro Ladenlokal sollten möglich sein."

Norbert Meesters: "Im Februar wurde auf Initiative der Landesregierung ein Runder Tisch eingerichtet, um eine Handlungsempfehlung zum verkaufsoffenen Sonntag zu erarbeiten. Wir als SPD sind sehr daran interessiert, die Interessen von Einzelhandel, Gewerkschaften, kommunalen Verbänden, Wirtschaftskammern, Kirchen und Bezirksregierungen unter einen Hut zu bekommen. Deshalb haben auf Einladung von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin auch deren Spitzenvertreter an dem Runden Tisch teilgenommen. In Kürze sollten die Handlungsempfehlungen für die Kommunen fertig sein.

Es geht darum, konstruktiv miteinander Lösungen zu erarbeiten, damit die vier gesetzlich verankerten verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage auch von Händlern genutzt werden können. Die Handlungsempfehlung soll den Kommunen bei der Erstellung rechtssicherer Verordnungen Hilfestellungen geben. Damit können schnell und unbürokratisch Anträge für geplante Sonntagsöffnungen gestellt werden. Man trifft sich dadurch nicht länger vor Gericht, sondern an einem der vier Sonntage beim Einkaufen in der Stadt."

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1 Kommentar
Dirk Bohlen aus Wesel | 02.04.2017 | 08:02  
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