Eine bargeldlose Gesellschaft

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Euro-Geldscheine und Münzen

Zahlen Sie bar oder mit Karte?

Das ist an der Kasse eine oft gestellte Frage und anscheinend eine evolutionäre Entwicklung.
Eine bargeldlose Gesellschaft, ist das überhaupt möglich und sinnvoll mit dem Persönlichkeitsschutz bzw. dem Datenschutz vereinbar und ohne moralische Bedenken praktizierbar? Und sind solche Gedankenspiele nicht verfrüht für unsere Gesellschaft oder nur ein Szenario? Die Januar-Überschriften einiger Mediennachrichten lassen beängstigen, wie zum Beispiel: der Deutsche Wirtschaftsnachrichten vom 11.01.2014, hier lautet eine Überschrift:

Riskante Geldkarten, Banken planen Ende des Bargelds.

Oder die Überschrift vom 23.01.2014, diese lautet:

Finanzkonzerne wollen Abschaffung des Bargelds beschleunigen.

Brauchen wir Papier und Hartgeld als Zahlungsmittel? Kann der Datenschutz mit der digitalen Zahlung in der virtuellen Welt gewährleistet werden? Welche Bedeutung hätte das Wort Privatvermögen? Wären Bankräuber, Taschendiebe und die Geldfälscherei abgeschafft? Wie würden wir es mit dem Taschengeld unserer Kinder händeln? Was ist mit dem gerne gesehenen Trinkgeld? Würde das Wort Schwarzgeld abgeschafft? Wäre das Wort Bestechungsgeld nur noch ein Fremdwort und nicht mehr anwendbar? Wären digitale Geldgeschenke weniger Wert? Würden Sparschweine aus Porzellan oder anderen Materialien Sammlerwert erreichen? Bekämen Münzen sowie ganze Münzsammlungen eine Wertsteigerung? Würden die Arbeitslosenzahlen steigen, zB. bedingt dadurch, dass keine Münzen geprägt und Geldscheine mehr hergestellt werden und Geldtransporte hinfällig wären? Müßten wir eine Gebührenerhöhung für EC- sowie für alle anderen Geldkarten befürchten? Würden sich Menschen, die die digitale bzw. virtuelle Welt bisher abgelehnt haben, zurecht finden? Wie würden sich Menschen behandelt fühlen, die auf finanzielle Hilfe angewiesen sind? Wie würden wir es in der Kirche mit dem sogenannten Klingelbeutel händeln? Wären wir in einem Krieg noch verwundbarer? Fragen über Fragen, einige wären sicherlich noch hinzu zu fügen.
Einen interessanten Beitrag zu dem Szenario veröffentlichte am 03. Januar 2014 t-online.de, hier hieß es:

Abba-Star Bjoern Ulvaeus ruft zu Bargeld-Verzicht auf.

Einen Fahrschein für den Bus per Mobiltelefon, an der Würstchenbude oder beim Bäcker mit Kreditkarte, Internetgeschäfte mit dem Bezahldienst Pay Pal - die Schweden können fast überall bargeldlos bezahlen. Manchmal ist das sogar die einzige Möglichkeit. Viele Bankfilialen zahlen Geld nicht mehr aus und nehmen es auch nicht mehr an. Nach einem Selbstversuch ruft ABBA-Star Björn Ulvaeus jetzt zum Bargeld Boykott auf.
(Quelle: 03.01.2014, 12:14 Uhr I t-online.de, dpa-AFX)
Einen Beitrag vom 07.01.2013 eingestellt im Lokalkompass - Bürger-Community für Mohnheim von Joachim H. Harting ist hierzu auch interessant, den sie hier liebe Leser lesen können: http://www.lokalkompass.de/monheim/ratgeber/deaude...
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16 Kommentare
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Siegmund Walter aus Wesel | 25.01.2014 | 18:21  
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 25.01.2014 | 20:11  
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Siegmund Walter aus Wesel | 25.01.2014 | 20:39  
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Imke Schüring aus Wesel | 25.01.2014 | 23:58  
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Siegmund Walter aus Wesel | 26.01.2014 | 11:21  
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 26.01.2014 | 14:29  
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Imke Schüring aus Wesel | 27.01.2014 | 00:26  
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 28.01.2014 | 00:25  
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Imke Schüring aus Wesel | 28.01.2014 | 11:00  
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 28.01.2014 | 18:38  
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Imke Schüring aus Wesel | 28.01.2014 | 22:42  
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 29.01.2014 | 11:41  
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Siegmund Walter aus Wesel | 29.01.2014 | 15:41  
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 29.01.2014 | 17:36  
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Siegmund Walter aus Wesel | 29.01.2014 | 21:04  
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 29.01.2014 | 21:09  
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