Europa geht anders - Wege aus der Krise

Wann? 28.09.2015 19:30 Uhr

Wo? Haus am Dom, Willibrordiplatz 10, 46483 Wesel DE
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Wesel: Haus am Dom | Das globalisierungskritische Netzwerk attac-Niederrhein startet am Ende des Monats seine neue dreiteilige Veranstaltungsreihe mit dem Motto „Europa geht anders - Wege aus der Krise“.
Infolge der Finanzkrise haben sich die Lebensbedingungen vieler Menschen in der EU dramatisch verschlechtert. Durch Klimawandel und die ungerechten Handelsbeziehungen werden viele Menschen in anderen Kontinenten gezwungen ihre Heimatländer zu verlassen. Zeitgleich scheint es zu einem Bruch innerhalb der EU zu kommen und rechte nationalistische Gruppierungen haben Zulauf.
Die in den letzten Jahren von der EU geschaffenen Instrumente wie „Schuldenbremsen“, „Stabilitäts-fonds“, „Fiskal- und Wettbewerbspakte“ überlassen die meisten Menschen in ihrem Alltag sozialer Unsicherheit und zunehmender materieller Not. Dadurch werden aber genau jene Verhältnisse stabilisiert, die weitere Krisen hervorrufen.
Mit der Veranstaltungsreihe will attac-Niederrhein Wege aufzeigen, die mit der scheinbar „alternativlosen“ Politik der EU brechen.
Am Montag, den 28. September um 19.30 Uhr startet der Buchautor und ehemalige Stadtplaner in Recklinghausen Wilhelm Neurohr die Reihe mit einem Vortrag zum Thema: „Europa von unten“. Dabei geht es um die Frage, wie Menschen vor Ort einen Beitrag für die Zukunft eines anderen Europas – eines sozialen, solidarischen, demokratischen, friedlichen, humanitären und ökologisch orientierten Europa – wirksam leisten können.
Am Montag, den 19. Oktober 2015 um 19.30 Uhr fragt der Volkswirt Steffen Stierle aus Berlin „Geht EUropa anders?“ In seinem Vortrag zeigt er Handlungsspielräume auf, durch die marktradikale Strukturreformen und Haushaltsdisziplin überwunden werden können.
Am Montag, den 23. November 2015 um 19.30 Uhr stellt der Theologe und Soziologe Peter Schönhöffer das Alternative Handelsmandat vor, das von einer breiten internationalen Koalition auf den Weg gebracht worden ist und Alternativen zu den Freihandelsfantasien der EU aufzeigen.
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