Hauptversammlung Bauverein Wesel AG / Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Rhein-Lippe

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Ludger Hovest
Wesel: Rathaus Wesel | Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Vorstandsvorsitzender Herr Lange war mit einer Vollmacht ausgestattet Gast der letzten Hauptversammlung der Weseler Bauverein AG.
Offizieller Vertreter und Repräsentant der 339 Aktien der Volksbank war Herr Dr. Linnerz.

Die Hauptversammlung hat über 13 Stunden gedauert. Es wurden von Dr. Linnerz ca. acht Fragenkomplexe angesprochen. Diese wurden immer wiederholt in anderen Variationen, insgesamt wurden 196 Fragen gestellt.
Es ging um Formalien, angebliche Fehler usw. Die Arbeit der Bauverein Wesel AG, die zukünftigen Investitionen, die Mieter der Bauverein Wesel AG, die Quartiersentwicklung der Bauverein Wesel AG usw. wurden nicht diskutiert und interessierten den Bevollmächtigten der Volksbank, Dr. Linnerz, nicht.
Am Ende der Hauptversammlung wurde wieder eine 10-prozentige Dividende beantragt.

Der Vorstand Herr Lange saß mit versteinertem Gesicht da und hat zu diesem Verhalten keine Stellungnahme abgegeben. In der Versammlung wurde bereits angekündigt: „Mit dem Bauverein gehen wir wieder vor Gericht.“

Ich fordere die Verantwortlichen, Vorstand und Aufsichtsrat, auf, keine Zustimmung zu einer erneuten Klage zu geben.

Das können Sie!

Als Beispiel sollten Sie sich Pilkington/Flachglas nehmen, die bei der letzten Hauptversammlung keine firmenfremden Vertreter mit Vollmachten ausgestattet haben. Pilkington/Flachglas war auf der Hauptversammlung selbst vertreten und hat sein Stimmrecht selbst wahrgenommen. Anträge auf 10-prozentige Dividende wurden nicht unterstützt.
Ermächtigen Sie Dr. Linnerz oder andere nicht, eine Klage zu erheben. Sie müssen die Ermächtigung nicht ausstellen:

Das Rechtsgeschäft der Übertragung Ihrer 339 Aktien ist in seiner Gesamtheit nicht zum Abschluss gekommen.
Ihr Vorstand hat öffentlich angekündigt die Aktien zurückzuholen. Holen Sie die Aktien zurück. Durch Rückkauf, Rückübertragung oder wie auch immer.

Beenden Sie dieses unanständige Treiben im Namen der Volksbank Rhein-Lippe eG auf den Hauptversammlungen der Bauverein Wesel AG.

Die Öffentlichkeit, Mitglieder des Rates der Stadt Wesel und wir sind stark irritiert über die öffentlichen Aussagen. In der Ratssitzung hat Herr Lange uns mitgeteilt, dass es Bauvereine gibt, die eine Dividende von 107 Prozent auszahlen. Was wollen Sie uns damit sagen?
Stimmt die Vermutung, dass die Bauverein Wesel AG entreichert werden soll? Unsere Sorgen über das Verhalten der Volksbank Rhein-Lippe werden immer größer.
Der Ablauf auf deutschen Hauptversammlungen mit solchen Aktionären, wie auf der Hauptversammlung der Bauverein Wesel AG, ist immer der Gleiche.

Es wird ein immer größerer Geldabfluss über Dividenden beantragt.
Es wird immer weniger Geld für Investitionen und Instandhaltung zur Verfügung stehen.
Mieterhöhungen sind dann die Folge.
Es gibt in der deutschen Geschichte Beispiele, dass Firmen über diese Strategie letztendlich zerschlagen wurden. Mieter und Beschäftigte stehen dann mit leeren Händen da. Die Verantwortlichen gehen mit Millionen in der Tasche weiter.

Sind das die Szenarien, die Herr Lange in der Hauptversammlung am 9. November 2016 mit Dr. Linnerz bei einem Bier besprochen hat?
Sehr geehrte Damen und Herren, bekennen Sie sich zu Wesel und zur Bauverein Wesel AG.
Nehmen Sie Ihr persönliches Stimmrecht für 339 Aktien der Bauverein Wesel AG wahr und überlassen Sie Ihr Stimmrecht keinem anderen.
Verklagen Sie nicht die Bauverein Wesel AG.


Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest
Fraktionsvorsitzender
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