Kreis Wesel: Stellenplan und i-Pad-Wünsche wecken Kritik

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Ohne Beschlussempfehlung diskutierte der Personalausschuss des Kreises Wesel die vorgelegten Stellenpläne 2013 und 2014 für die Kreisverwaltung Wesel. Da man noch Beratungsbedarf hatte, wurde die Entscheidung auf Antrag von Heinz-Peter Kamps (CDU) in den Kreisausschuss verschoben. Die Verwaltung hatte für 2013 im Stellenplan 1.168,73 Stellen und für 2014 insgesamt 1.160,36 Stellen vorgeschlagen.

Bert Peitz (Fachdienstleiter Personal) und Kreiskämmerer Peter Giesen wiesen ausführlich auf die Notwendigkeit dieser unabweisbaren Stellenausweitungen hin. Peitz erläuterte jeden einzelnen Vorschlag nachvollziehbar und begründete dabei auch, warum die Verwaltung erst jetzt diese Vorschläge vorlegen konnte.

Die Personalratsvorsitzende Hildegard Holtkamp hatte zuvor in ihrer Stellungnahme auf eine effektive und gute Verwaltung verwiesen, für die allerdings auch zukünftig die Rahmenbedingungen stimmen müssten. Sie beklagte vermehrte Belastungsanzeigen, Überstunden, Arbeitsverdichtungen und die Unsicherheit durch zahlreiche Zeitverträge. Holtkamp wünschte sich, dass diese Situation sich zukünftig entspannt und sprach sich auch noch für weitere zusätzliche Stellen aus, die dafür nötig seien.

Auf kurzfristig eingereichten Antrag der Grünen hin empfahl der Ausschuss für Personal- und Verwaltungsangelegenheiten dem Kreistag ebenfalls einstimmig, für die vorgesehene Einführung von i-Pads für die Politik bereits 2013 Mittel in Höhe von 20.000 Euro bereitzustellen. Damit könne eine entsprechende Pilotphase anlaufen. Für 2014 sollen dann weitere 60.000 Euro hierfür bereitgestellt werden.
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