Kreisverwaltung Wesel erklärt "Zensus" für abgeschlossen

Landrat Dr. Ansgar Müller ist mit der Erledigung dieser Sonderaufgabe zufrieden:
Insgesamt wurden kreisweit 51.000 Adressen über die sogenannte Haushaltsstichprobe aufgesucht, bis auf Restarbeiten ist der Zensus am 30. April im Wesentlichen abgeschlossen. Kreisweit gab es weniger als 0,5 Prozent Verweigerer, die sich nunmehr mit einem Zwangsgeldverfahren konfrontiert sehen (1. Zwangsgeldfestsetzung: 300 Euro, 2. Zwangsgeldfestsetzung: 500 Euro).

Bereits im September 2011 wurde die Erhebung der Sondereinrichtungen (Alten- und Pflegeheime, JVA etc.) abgeschlossen.

Bei der Gebäude- und Wohnungszählung mussten Kreisbedienstete laut Kreis-Info noch einmal rund 11.000 Gebäude bzw. Wohnungen in Augenschein zu nehmen, um die notwendigen Angaben, die nicht gemacht worden waren, zu erhalten. Diese Aufgabe hat der Kreis im Auftrag des Landes ebenso ausgeführt, wie die Befragung zur Klärung von möglichen Unstimmigkeiten in der Gemeinde Sonsbeck. Ausgesucht wurden hierfür bundesweit nur Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern. Ende Mai 2012 ist die Gebäude- und Wohnungszählung abgeschlossen. Weitere Informationen hierzu erteilt IT-NRW.

Die Zensus-Ergebnisse werden nach Auswertung 2013 vom Bundesamt in Wiesbaden veröffentlicht. Mit Hilfe dieser Auswertung erhalten Bund, Länder und Gemeinden aktuelles Zahlenmaterial zum Beispiel über die tatsächliche Bevölkerungszahl. Diese Zahl ist wichtig für die Höhe der Finanzzuweisungen des Landes an die Kommunen. Die Kommunen profitieren von den Daten, weil sie ihnen Aufschluss über künftig benötigte Kindergartenplätze, Schulen oder auch Alteneinrichtungen geben.

Der Zensus ist alle zehn Jahre vorgesehen, so dass er 2021 erneut ansteht.
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