"Niederrheinische Sparkasse RheinLippe": Nach der technischen Fusion kommt die Digitalisierung

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Entspannt (von links): Rolf Wagner, Ingo Ritter, Friedrich-Wilhelm Häfemeier.
 
Angefordert und kurz danach bezahlt - so schnell geht das! (Foto: die Screenshots stammen von Frank Brands/ Nispa.)
"Sie sehen uns sehr entspannt!" Mit diesen zufriedenen Worten leitet Vorstandschef Friedrich-Wilhelm Häfemeier seinen Jahresrückblick ein. Im Oktober 2015 begann das erste Ehejahr der ehemaligen Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe mit der Verbands-Sparkasse Wesel. Mittlerweile ist die Flitterphase schon fast wieder vergessen.

Nachdem der Erstgeborene (die technische Fusion) bereits laufen gelernt hat, werden nun weiterer Nachwuchs angesetzt: die Digitalisierung, diverse Umbauten und das weitere Zusammenwachsen. Die Patenkinder - Immobilen, Aktien, Kreditgeschäft sowie Vereins- und Eventförderung sollen dabei keinesfalls zu kurz kommen.

Die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe hat sich trotz leicht geschrumpften Geschäftsvolumens (2015: 3,198 Millionen - 2016: 2,975 Millionen) als Marktführer in der Region behauptet. Ein Grund dafür: der florierende Immobilienmarkt. Die Sparkasse habe sich "als bedeutende Makler in der Region etabliert". Das gute Immobiliengeschädt begründe sich in der anhaltenden Niedrigzinsphase, ließ Vorstandsfachmann Ingo Ritter wissen.
Dies sei seit der USA-Wahl vorbei, Präsident Donald Trump zieht bei aller Polit-.Kritik kräftig an der Wirtschaftskurbel und löste einen Zinsanstieg aus.

Ein Ziel, das sich das fusionierte Haus auf die Fahnen geschrieben hat, ist die Digitalisierung: Erste Ansätze sind da - zum Beispiel mit der S-App, die Bezahlung und Überweisung per Handyfoto möglicht macht. So fällt das nervige Notieren von IBAN- und BIC-Nummernserien weg. Schnell und bequem kann man den Vorgang mit seinem Foto vom Überweisungsträger oder einer Rechnung abarbeiten.
Eine tolle Idee ist auch das Programm KWITT, die Transaktionen kleiner Geldbeträge für Kunden des Hauses. Bis zu 30 Euro können (ohne TAN) auf Knopfdruck fließen, wenn man kurzfristig beispielsweise seine privaten Schulden begleichen will.

Die Nispa will auch als Partner und Förderer regionaler Vereine ein verlässlicher Partner bleiben. Darüber wird sich die Sport- und Kulturwelt freuen. Vorstandsmitglied Rolf Wagner: "Die Vereine sind auf unsere Spenden angweisen, ohne sie können sie gar nicht mehr planen!" Auch im laufenden Jahr will die Nispa sportliche, soziale und kulturelle Maßnahmen fördern. Wichtig für Vereinsvertreter: Spendenanträge sind bis Ende März einzureichen.

Nicht nur die Digitalisierung stellt hohe Anforderungen an die Sparkassen. Auch sonst entwickelt sich die Geldwelt weiter: So ist weder das gute alte Sparbuch noch das Girokonto als lohnende "Lagerstätte" zu empfehlen. "Wer sein Geld zehn Jahre lang einfach auf dem Girokonto liegen lässt, muss mit zehn Prozent Wertverlust leben", rechnet Info Ritter vor.
Die vorteilhaftere Alternative seien Investitionen in Sachwerte, Immobilien und Aktien. Die Mischung macht's - auch kleine Beträge können - schlau angelegt - erkleckliche Gewinne bringen.

Noch ein paar Schlagworte ...

Immobilien-Preise

Friedrich-Wilhelm Häfemeier: "Eine Preis-Übertreibung gibt es in unserer Region nicht. Wenn sich für eine Eigentumswohnung in Dinslaken-Eppinghoven 400.000 Euro bezahlen, ist das völlig in Ordnung!"

Um-(Bauten)

Im laufenden und im nächsten Jahr soll die Hauptstelle der Sparkasse Dinslaken weiter umgebaut und modernisiert werden. In der Kundenhalle ist eine Kernsanierung vorgesehen. Die neue Filiale in Dingden wird voraussichtlich im Frühjanr 2018 fertig.

Beratung und Versicherung

In Sachen Finanzierung und Beratung sieht sich die Nispa nach wie vor in breiter Veranwortung. Das Frühlingshochwasser im Mai/Juni 2016 hat das Thema Versicherung enorm in den Vordergrund gehoben. Rolf Wagner empfiehlt: "Lassen Sie sich gut beraten, um eine Unterversicherung zu vermeiden!"

Online-Banking

Alles Wichtige über Zahlverfahren im Internet findet man unter http://www.nispa.de (dort muss man sich freischalten lassen).

Immobila 2017

Die jährliche Hausbau-Messe "Immobilia" bietet jede Möglichkeit, sich über Marktangebote, Finanzplanung sowie Hausbau oder -kauf zu informieren. "Mit über 120 angebotenen Neu- und Gebrauchtimmobilien führen wir die größte Immobilienmesse in der Region durch", erklärt Friedrich-Wilhelm Häfemeier.
Der nächste Termin: 1. und 2. April 2017.
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