Presseerklärung zum Bundesverkehrswegeplan der SPD Wesel

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Wesel: Rathaus Wesel | Die SPD Wesel begrüßt ausdrücklich die umfangreichen Planungen und Aufnahme von Straßen im Plan rund um Wesel. Diese umfassende Planung stellt erstmalig, nach Meinung der SPD Wesel, den Menschen in den Mittelpunkt.

A. Weil durch die Straßenführung nach dem Ausbau tausende Menschen in der Innenstadt, an der Schermbecker Landstraße, in der Feldmark und in Obrighoven entlastet werden.
B. Weil tausende Pendler nach Wesel, aber insbesondere von Wesel ins Ruhrgebiet und den Düsseldorfer Raum, nicht alleine gelassen werden auf verstopften und nicht leistungsfähigen Straßen, sondern in der Perspektive Alternativen angeboten bekommen.

Im Einzelnen nehmen wir für Wesel wie folgt Stellung:
1. Wir begrüßen ausdrücklich, dass die alte Planung der A 59, die in Walsum endet, wieder in die Planung aufgenommen wurde und die A 59 über Dinslaken und Voerde in Wesel an die Südumgehung fortgeführt und angebunden wird.
Dieses ist besonders wichtig als Alternative zur A 3 und zur reibungslosen Erschließung des Industriegebietes DeltaPort auf Weseler und Voerder Stadtgebiet.
Aus Sicht der SPD ist es aber unabdingbar, dass von „Oben“ keine Linienbestimmung in Voerde durchgedrückt wird, sondern dass die verantwortlichen Verkehrspolitiker in Bund und Land im Dialog mit der Stadt Voerde eine umweltverträgliche und für die Menschen akzeptable Trasse festlegen.


2. Der vierspurige Ausbau der Willy-Brandt-Straße von der Südumgehung bis zur K 12 N ist besonders wichtig, da hier heute schon lange Staus entstehen. Ab der K 12 N kann dann über die Weiterführung der Trasse der A 59 nachgedacht werden.

3. Die Aufnahme der Ortsumgehung Brünen und die damit korrelierende neue Bundesautobahnabfahrt und –auffahrt an der B 70 wird von Weseler Seite sehr begrüßt, da hier insbesondere der Ortsteil Obrighoven deutlich vom Verkehr entlastet wird.
Die SPD begrüßt ausdrücklich die zurzeit positiv verlaufende Diskussion in Hamminkeln, hier eine Lösung zu finden.

4. Der vierspurige Ausbau der Schermbecker Landstraße von der Kreuzung Südumgehung/Schermbecker Landstraße bis zur Autobahn ist nicht im Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden mit dem Hinweis, dass eine überörtliche Studie erstellt werden muss.

Die SPD erinnert ausdrücklich daran, dass auf ihre Initiative der Rat der Stadt Wesel den Ausbau gefordert hat.

Wir fordern den Landesumweltminister auf, die Studie in Auftrag zu geben und die Straße dann in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen.
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1 Kommentar
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Karl-Hermann Hecheltjen aus Hamminkeln | 22.04.2016 | 16:51  
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