Resolution zum Bundesverkehrswegeplans 2030

Anzeige
Wesel: Rathaus Wesel | Antrag zur Ratssitzung am 20. 09.2016

Resolution

Der Rat der Stadt Wesel fordert den Bundesverkehrsminister und den Landesverkehrsminister auf, die Pläne im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 (Projekt B8-G10-NW) in der vorliegenden Form nicht voranzutreiben.
Die Pläne und die Trassenführung sind Jahrzehnte alt und berücksichtigen weder die heutigen Siedlungsstrukturen, noch sind sie mit den Belangen von Natur- und Umweltschutz zu vereinbaren.
Auf Weseler Gebiet wird der Ortsteil Lippedorf zerschnitten. Die veröffentlichte Linie einer möglichen Trasse geht ohne Rücksicht über Häuser und Grundstücke. Die dort wohnenden Menschen sind zu Recht fassungslos, dass eine Trasse, die über Jahrzehnte alt und völlig überholt ist, angedacht wird. Der Ansatz einer solchen Planung ist nach unserer Meinung grundsätzlich falsch.
Anstatt solche Planungen voranzutreiben, erwarten wir Lösungen auf bestehenden Straßen. Eine sich anbietende Lösung wäre der sechsspurige Ausbau der A3 bis Wesel. Eine weitere Lösung wäre eine vernünftige Anbindung der Südumgehung an die L396 (Frankfurter Straße) durch einen Brückenneubau über die Lippe an gleicher Stelle, sowie auf der bestehenden B8 Trasse durch eine optimierte Anbindung an die neue K12 n. Die K12 n ist gebaut worden, um die Verkehre des Hafens DeltaPort abzuleiten in Richtung A3 und muss gegebenenfalls bis zur A3 ertüchtigt werden.
Der Rat der Stadt Wesel erwartet eine signifikante Verbesserung der Verkehrstrassen um Wesel, wenn die Südumgehung und die zusätzliche Auf- und Abfahrt an der A3 in Brünen realisiert wird.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
2.106
Robert Giebler aus Gladbeck | 06.09.2016 | 17:25  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.