Schepersfeld geht für die Stadt Wesel in den Projekt-Wettbewerb "InnovationCity roll out"

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(Foto: Screenshot)
Einstimmig hatte sich der Rat der Stadt kürzlich für die Bewerbung am Projekt „InnovationCity roll out“ ausgesprochen. Nun zeigt sich, dass die Stadt mit ihrer Bewerbung erfolgreich war. Damit gehört Wesel mit dem Stadtteil Schepersfeld zu den 20 ausgewählten Quartieren in der Metropole Ruhr, für die bis Anfang 2019 integrierte Quartiersentwicklungskonzepte erstellt werden sollen.

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und Klimaschutzmanagerin Ingrid Bozsoki waren am 2. Mai bei der Verkündung der guten Nachricht durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft dabei. Sie gab die 20 Gewinner-Quartiere im Rahmen der Tagung „InnovationCity – Klimaschutz als Katalysator für die Stadterneuerung im Ruhrgebiet“ im Technologiezentrum in Oberhausen bekannt.

Nach dem Vorbild der Modellkommune „InnovationCity Bottrop“ sollen nun 20 weitere Quartiere von einer energetischen und städtebaulichen Aufwertung profitieren. Die Kommunen der Metropole Ruhr und der Emscher-Lippe-Region waren von Anfang März bis zum 08. April 2016 aufgerufen, sich mit einem ausgewählten Stadtquartier oder Stadtteil für das Projekt „InnovationCity roll out“ zu bewerben.

Das Projekt wird unter der gemeinsamen Leitung der Innovation City Management GmbH, des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, der WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH und der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH umgesetzt und begleitet. In enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Kommunen werden individuelle integrierte Quartiersentwicklungskonzepte erstellt. Dabei werden die energetische Sanierung und die Energieversorgung im Quartier ebenso berücksichtigt wie die Aufwertung des Wohnumfeldes. Die Konzepterstellung erfolgt ohne zusätzliche Kosten für die Gewinnerkommunen. Wann der Startschuss für Schepersfeld fällt, wird in den kommenden Tagen beim ersten Arbeitstreffen der Gewinnerkommunen festgelegt. Die Konzepterstellungsphase dauert zirka sechs Monate und erfolgt für die 20 Quartiere zeitlich versetzt.

Der Stadtteil Schepersfeld wurde aufgrund seines hohen Anteils an Mehrgeschosswohnungsbau aus den 60er und 70er Jahren und seiner gemischten städtebaulichen Struktur aus Einfamilienhausbebauung, Geschosswohnungsbau und Gewerbebauten ausgewählt.
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Neithard Kuhrke aus Wesel | 02.05.2016 | 20:25  
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