So verrät man seine eigenen Ideale - die Fraktion der Kreis-SPD übt scharfe Kritik an dem Abstimmungsverhalten der Grünen im Umweltausschuss

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Dass die einstige Ökopartei nun selbst im Rahmen ihrer Kooperation mit der CDU und der FDP/VWG den kreisweiten Tag der Umwelt und den Klimaschutz abschaffen will, spreche als Tatsache einfach nur für sich, unterstrich die umweltpolitische Sprecherin der SPD im Kreistag, Gabi Wegner.

"Und als über den Verzicht von ökologischen Verbesserungen für die Fließgewässer beraten wurde, musste die CDU den Grünen weit entgegenkommen, um die Gelder dafür noch zu erhalten", zeigte sich Wegner erstaunt und fast ein wenig erschrocken darüber, dass den Grünen so wichtige inhaltliche Fragen und Positionen auf einmal nicht mehr so viel wert zu sein scheinen.

Die Unzufriedenheit und Uneinigkeit der beiden Grünen-Vertreterinnen sei allerdings erkennbar gewesen. "Das spricht dafür, wie sehr es in der eigenen Fraktion rumort", so Wegner .

"Jetzt kommt die Zeit, wo auch die Grünen Farbe bekennen müssen darüber, wieviel der Projekte, wie sie wie hier selbst mit ins Leben gerufen haben, und Ideen sie dem Fetisch eines festgelegten Hebesatzes von 41,8 opfern wollen", ergänzte der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Peter Kiehlmann.

"Wir als Kreis-SPD stehen für eine soziale, ökologische und wirtschaftlich rationale Linie vor Ort, die auf einem festen Fundament steht." Jede Partei im Kreistag sei jederzeit dazu eingeladen, sich auf einen solchen Kurs zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen und im Kreis mit zu begeben.
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