„Sonnen-Schutz-Einmaleins“ für alle Outdoor-Jobs in Duisburg und am Niederrhein

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Zum „Sommer-Einmaleins“ für alle, die häufig draußen und in praller Sonne arbeiten, gehört: Eincremen, eincremen, eincremen! Das rät die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). (Foto: IG BAU)
Wesel: Stadtmitte |

Für alle, die draußen in praller Sonne arbeiten: UV-Schutz ist das A und O


Der Arbeitsschutz aus der Tube: Sonnencreme ist für alle, die unter freiem Himmel arbeiten müssen, extrem wichtig. Die IG BAU warnt Bauarbeiter und Gärtner in Duisburg und am Niederrhein davor, sich „im Job verbrennen zu lassen“. UV-Schutz sei das A und O – und ein wirksames Mittel gegen Hautkrebs. „Die wichtigste Regel für alle Outdoor-Jobs: Eincremen, eincremen, eincremen! – Und alle zwei Stunden nachcremen“, rät IG BAU-Bezirkschef Friedhelm Bierkant. Das gelte auch für Beschäftigte der Land- und Forstwirtschaft.

Auch UV-blockierende Kleidung ist wichtig, so die IG BAU Duisburg-Niederrhein. „Oben ohne ist in diesem Fall alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Der Bauarbeiterhelm muss luftdurchlässig sein und einen Nackenschutz haben. Hier sind die Arbeitgeber gefordert, für ein passendes Sommer-Outfit zu sorgen.“ Wer häufig draußen und dabei in praller Sonne arbeite, für den gehöre auch eine Sonnenbrille zur „UV-Arbeitsschutzkleidung“. Regelmäßige Pausen im Schatten sind, so die IG BAU, wichtig. „Schon ein einfaches Sonnensegel kann für den nötigen schattigen Platz sorgen“, so Bierkant.

Wichtig sei ebenfalls das Durstlöschen: Bei schwerer Arbeit in großer Hitze rät die Gewerkschaft, drei bis fünf Liter pro Tag zu trinken. „Es gilt die Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas. Ideal sind Wasser und kalte Tees“, sagt Friedhelm Bierkant. Dabei sei das Durstlöschen Sache des Chefs: „Er muss bei Sommertemperaturen für eine ‚Getränke-Flatrate‘ sorgen.“ Darüber hinaus empfiehlt die IG BAU einen regelmäßigen „Hautkrebs-Check“: Einmal pro Jahr sollten Menschen, die einen Outdoor-Beruf haben, zum Hautarzt gehen, so die Gewerkschaft.

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Duisburg-Niederrhein
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