Sozialratschlag gegen Kahlschlag im Kreis Wesel

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Wesel: Kreishaus |

Dem Sozialkahlschlag im Kreis Wesel eine gemeinsame Linie entgegenzusetzen war das Anliegen eines Treffens am Montag, zu dem DIE LINKE Kreistagsfraktion eingeladen hatte. Die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedensten Einrichtungen waren darin einig, dass man sich nicht gegeneinander ausspielen lassen will.

DIE LINKE. Kreistagsfraktion als Gastgeber machte deutlich, dass die gestiegenen Kosten des Kreises auf Posten zurückgehen, auf die die Verwaltung praktisch keinen Einfluss hat.

Die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter von AIDS-Hilfe, AWO, Burghofbühne, Frauenberatungsstellen, Paritätischem Sozialverband und anderen zeigten jeweils für ihren Bereich auf, welchen Schaden die geplanten Kürzungen anrichten würden. Unter dem Strich, so wurde klar, werden die Kommunen und Bürger durch den Kahlschlag nicht ent-, sondern belastet.

Anlass des Treffens sind die Pläne des Parteienbündnisses von CDU, Grünen und FDP/VWG im Kreistag Wesel, die Kreisumlage mittels einer radikalen Kürzungsliste auf 41,8% zu halten. Bislang belaufen sich die Kürzungsvorschläge der Parteien-Kooperation aber lediglich auf gut zwei Millionen Euro. Nötig wären 11,6 Millionen.


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