SPD wählt Bernd Romanski einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten

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Nun ist es für Bernd Romanski soweit. Er hat sich heute Abend der Wahl der Hamminkelner SPD gestellt. Er ist ihr Kandidat und tritt im September gegen die CDU-Kontrahentin Roswitha Bannert-Schlabes an.

Der 56-jährige Brüner will Bürgermeister der Stadt Hamminkeln werden. Er wirkt selbstsicher und selbstbewusst, ein bisschen wie Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, dem er freundschaftlich verbunden ist. Aber seine angespannte Körperhaltung verrät doch eine gewisse Nervosität.

Seit 1985 lebt Bernd Romanski, verheiratet und Vater von drei Kindern, im Ortsteil Brünen. Zuvor hat er 15 Jahre in Ringenberg gelebt. Er sei heimatverbunden, sagt er. Das Leben in einem Dorf habe viele Vorzüge, so der gebürtige Sonsbecker. „Man kennt sich untereinander, man grüßt sich, man hat Kontakt. Nicht wie in den Großstädten, wo sich die Menschen nicht kennen.“

Aber er sieht auch die Gefahr der Überalterung. „Das ist die demographische Entwicklung und der müssen wir etwas entgegensetzen“. Was das sein kann? „Familien, aber das ist heute nicht mehr so einfach“ so der SPD-Mann. „Familien brechen auseinander und es gibt immer mehr Singlehaushalte.“ Dieser Herausforderung müsse man sich stellen und Rechnung tragen.
Auch die Wirtschaft solle gestärkt und mehr Gewerbe in Hamminkeln angesiedelt werden, so Bernd Romanski. Gewerbe bringe Arbeits- und Ausbildungsplätze. „Hierfür muss offensiver geworben werden“. Hamminkeln habe das Potential, Einnahmen zu erhöhen, ohne dass dafür Steuern erhöht werden müssten.

Sein oberstes Ziel als Bürgermeister sei ein ausgeglichener Haushalt ohne die Bürger zusätzlich zu belasten. Und dass Hamminkeln weiterhin so schön und lebenswert bleibe, wie es ist.

Er, der Unternehmensberater, profitiert von seiner Berufs- und Lebenserfahrung. Sowas sei wichtig, wenn man eine solche Aufgabe übernehmen wolle. „Ich will Dinge verändern, Impulse setzen. Meckern hilft da nicht. Selbermachen!“ Das ist seine Devise.

Am 13. September entscheiden die Hamminkelner Bürger/innen, wer das Ruder in den nächsten Jahren in der Hand hält und wohin dann die Reise geht.
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1 Kommentar
Dirk Bohlen aus Wesel | 07.03.2015 | 12:06  
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