Tempo 30 auf der Isselstraße?

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Die CDU hat, so steht es im Lokalkompass, bei der Bürgermeisterin beantragt, im zuständigen Fachausschuss das Thema "Tempo 30 auf der Isselstraße" unter Berücksichtigung der Unfallminimierung zu behandeln. Vorausgegangen war ein Leserbrief in der Tagespresse.

Der Moderator des Stadtteilprojektes Schepersfeld hat daraufhin alle Fraktionen im Rat der Stadt Wesel mit Bitte angeschrieben, folgende Punkte in ihre Überlegungen mit einzubeziehen:

Auf einen Leserbrief derart über zu reagieren ist beneidenswert. War es seiner Zeit nicht die CDU, die sich stark dafür eingesetzt hat, dass das Tempo auf der Isselstraße zurecht gedrosselt wird? Bundesweit wird aus guten Gründen überlegt, ob in Innenstädten nicht generell Tempo 30 eingeführt werden soll. Aber nicht in Wesel?

Zur Erinnerung: An der Inselstraße gibt es einen Kindergarten, mehrere seniorengerechte Wohnungskomplexe, Mehrfamilienhäuser, Zufahrten von und zu Parkplätzen, Parkstreifen links und rechts der Isselstraße. Insbesondere geht es beim Straßenverkehr auch um die Fragen Klimaschutz und Lärmbelästigung. Das Stichwort „Bundesstraße“ ist ja wohl kein Argument. Und dann gibt es noch den sogenannten Ampeleffekt: Tempo erhöhen, um die Ampeln bei „grün“ zu erreichen.
Autofahrern kann man nur zurufen: „Machen sie sich keinen Stress - fahren sie langsam - immer!“ Wer sich Stress macht, kommt dem Herzinfarkt näher.

Setzen Sie sich, sehr geehrte Ratsfrauen und Ratsherren deshalb dafür ein, dass die Isselstraße und die Brüner Landstraße bis zur Hagerstownstraße Tempo 30 Straßen bleiben bzw. werden. Die unmittelbaren Bewohner und die Umwelt werden es ihnen danken.
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Petra Maas aus Neukirchen-Vluyn | 24.02.2016 | 12:59  
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