Von wegen Elternwille

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(Foto: Gerd Altmann/pixelio.de)
Gemeinschaftsgrundschule Konrad - Duden

Wie sollen die Eltern in Wesel die Prämissen der Weseler Schulpolitik und Schulentwicklungsplanung noch verstehen. Mit großem Befremden verfolgte Thomas Moll von der Fraktion Wir für Wesel die Diskussionen über die Anmeldezahlen von Schülern der Konrad - Duden Grundschule im Schul- und Sport Ausschuss.

Diese Grundschule , mit den höchsten Anmeldezahlen in Wesel für das neue Schuljahr wird ohne sachlich nachvollziehbare Gründe auf 2 Einstiegsklassen beschränkt, so dass eine Vielzahl von Eltern ihre Kinder nicht an der Schule anmelden können. Hat man noch vor ein paar Monaten zur Kenntnis nehmen dürfen, dass für die SPD angeblich der Elternwille ausschlaggebend für die Entwicklung einer Schule oder Schulform ist, so wurde man im Schul- und Sportausschuss am Donnerstag eines besseren belehrt. 81 Anmeldungen für das neue Schuljahr zeigen, dass die GGS Konrad-Duden sich höchster Beliebtheit bei den Eltern und den Kindern erfreut.

Leider stößt der Einsatz der Rektorin und des Kollegiums auf die Sturheit von Teilen der Weseler Politik und die Hilflosigkeit des Schuldezernenten. Es wäre für die Eltern und die Kinder der Schule wichtig gewesen ein Signal zu erfahren, dass Politik in Wesel gewillt ist , Entscheidungen der Eltern zu respektieren. Das sich jetzt die Eltern von fast 30 Kindern eine neue Schule für ihre Erstklässler suchen müssen, ist kein Ergebnis von bedarfsgerechter Schulentwicklungsplanung, sondern reine Willkür.


Thomas Moll
Fraktionsvorsitzender

Fraktion "Wir für Wesel"
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