Vorausschauendes Handeln statt kurzsichtigem Kürzen

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Vorausschauendes Handeln statt kurzsichtigem Kürzen – die SPD-Fraktion im Weseler Kreistag ist mit der für den Gesundheitsausschuss von der Kreisverwaltung vorgelegten Reduzierung von 5000,- Euro für die gerontopsychiatrische Beratung in den Krankenhäusern von Dinslaken und Rheinberg nicht einverstanden.

Angesichts der zukünftig zu erwartenden Steigerung bei den Fallzahlen – bislang sind gut 25 000 bis 30 000 Menschen im Kreis gerontopsychiatrisch erkrankt, darunter 15 000 an Demenz – müsse man ernsthaft prüfen, ob eine Kürzung gerade in diesem Bereich überhaupt einen Sinn ergibt, unterstrich die stellvertretende gesundheits- und sozialpolitische Sprecherin der SPD Kreistagsfraktion, Martina Waggeling.

Die SPD-Fraktion fordert daher in einem Antrag die Verwaltung dazu auf, darzustellen, ob durch die Kürzungen Personal eingespart, das bisherige Beratungsangebot überhaupt so in vollem Umfang aufrechtzuerhalten ist und einen Vergleich anzustellen, ob, statt einer Kürzung an dieser Stelle, nicht sogar eine Erhöhung der Mittel vonnöten ist.

„Wir haben in den letzten Monaten eine Debatte gerade um Kürzungen im Sozialbereich erlebt, wo schon geringe Budgetkürzungen ausreichen, Angebote ins Wanken zu bringen. Jetzt auf die Zukunft hin an der falschen Stelle zu sparen, kann nicht das Ziel verantwor-tungsvoller Politik sein – vor allem, wenn es anders vernünftiger ist, um so auch die Unter-bringung in einem Heim und damit Pflichtleistungen des Kreises und Kosten zu verhin-dern“, unterstrich der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Peter Kiehlmann. Außer-dem benötigten Angehörige und Betroffene einen verlässlichen Rahmen.
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