Wir sind bereit zu sparen

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SPD im Kreis Wesel legt für den Kreisentwicklungsausschusses am 08.03.2016 weitere Vorschläge auf den Tisch

Im Bereich der Wirtschaftsförderung soll der Ansatz dauerhaft um 55 000,- Euro, bei der Tourismusförderung um 10 000,- Euro und bei der Fachstelle Demografie und Nachhaltigkeit um 6000,- Euro gekürzt werden.
Die Kürzungen betreffen keine unverzichtbaren Aufgabenbestandteile, die zu einer negativen wirtschaftlichen Perspektive für den Kreis Wesel führen könnten - das habe die Verwaltung in der vergangenen Sitzung des Ausschusses deutlich gemacht, unterstreicht der Sprecher der SPD im Ausschuss, Heinz-Günter Schmitz.

"Von daher sind die Einsparungen an dieser Stelle verantwortbar - und wir kommen den Forderungen der kreisangehörigen Kommunen entgegen, auch an den Bereich der freiwilligen Leistungen heranzugehen", so der SPD-Politiker.

Außerdem soll die Verwaltung nach dem Willen der SPD-Fraktion den Austritt aus der Standort Niederrhein GmbH und die Kündigung der Mitgliedschaft einleiten.
"Nach acht Jahren Mitgliedschaft hat sich gezeigt, dass sich die Erwartungen, die damals mit der Mitgliedschaft verknüpft waren - Stichwort wirtschaftliche Impulse für den Kreis Wesel - nicht erfüllt haben", meint Schmitz.

Ein nachhaltiges Interesse der Wirtschaft im Kreis Wesel an der Beteiligung sei nicht erkennbar - zumal vorrangig die Interessen des mittleren Niederrheins dort bedient würden. "Die 80 000,- Euro, die wir jährlich in diese Gesellschaft hineinpumpen, können wir uns lieber sparen" - und so die unter der Kreisumlage leidenden Städte und Gemeinden entlasten, ergänzt der Fraktionsvorsitzende der Kreis-SPD, Peter Kiehlmann.
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