Berufsbildungszentrum: Beton-Instandsetzung erfordert umfangreiches Know-How

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Der Schutz und die Instandsetzung schadhafter Betonbauwerke hat Konjunktur:
Einst als Baustoff für die Ewigkeit angepriesen, besteht mittlerweile kein Zweifel
daran, dass auch Beton anfällig für Schäden ist. Werden diese nicht rechtzeitig
erkannt oder werden die falschen Maßnahmen ergriffen, drohen immense Kosten.

Aus diesem Grund verlangen öffentliche und zunehmend auch private Auftraggeber
entsprechende Befähigungsnachweise über die qualitativ hochwertige Ausführung von Betoninstandsetzungsmaßnahmen, bevor über die Vergabe von Mitteln entschieden wird. Ein solches Zertifikat ist das Ziel aller Teilnehmer an einem aktuellen Lehrgang zur sogenannten SIVV-Fachkraft am BZB Wesel.

Entsprechende Lehrgänge zum „Schützen, Instandsetzen, Verbinden und Verstärken
von Betonteilen“ (SIVV) haben übrigens eine lange Tradition. „Seit 1990 bietet das BZB bis zu viermal im Jahr einen entsprechenden Lehrgang an“, betont René Knöfel, der Leiter des Bildungszentrum des Baugewerbes (BZB) in Wesel. Das besondere an dem derzeitigen Kursus ist allerdings die hohe Zahl der Teilnehmer.

Das Erfolgsrezept des BZB Wesel liegt seinen Worten nach darin, dass die theoretischen Inhalte und die dazugehörigen praktischen Übungen fest miteinander verbunden sind und durch renommierte, praxiserfahrene Referenten – im aktuellen Kursus 14 an der Zahl – neutral geschult werden.

Die 24 Teilnehmer des SIVV-Lehrgangs kommen übrigens nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem deutschsprachigen Ausland. Seit dem 24. November erhalten sie ihr umfangreiches Know-how über eine objektgerechte Ausführung von Betoninstandsetzungsmaßnahmen. Das Lehrgangskonzept kommt bei den Teilnehmern offenbar sehr gut an.

Der Lehrgang endet mit der Abschlussprüfung und – sofern bestanden – mit der Überreichung des begehrten SIVV-Scheins.
(Fotos zum Beitrag: privat)
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