Frühe Hilfen im Netz: Lebenssituation junger Familien im Kreis Wesel verbessern

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Seit 2012 gibt es im Kreis Wesel ein kreisweites Netzwerk der Frühen Hilfen. Das Netzwerk besteht vor allem aus Fachleuten der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie des Gesundheits- und Sozialwesens und konzentriert sich (zunächst) auf die Zielgruppe der nicht schulpflichtigen Kinder.

Kreisdirektor Ralf Berensmeier erläutert: „Die Unterstützungssysteme der „Frühen Hilfen“ verfolgen das Ziel, die Lebenssituation von Kindern und Eltern zu verbessern und negativen Entwicklungen vorzubeugen. Das kreisweite Netzwerk soll diese Systeme zusammenbringen und sie weiterentwickeln, um die Aufmerksamkeit für die Angebote zu erhöhen und den Kinderschutz weiter zu verbessern.“

Zu den Unterstützungssystemen zählt beispielsweise das etablierte Angebot „Weidenkorb“, bei dem eine zentrale Ansprechperson für geburtshilfliche Kliniken, Kinderkliniken, niedergelassenen Kinderärztinnen- und –ärzten und Hebammen zur Verfügung steht, um für familiäre bzw. kindliche Problemsituationen Unterstützung und Förderung der Kinder und Familien zu suchen.

„Startchancen“ hilft schwangeren Frauen und Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren, um Entwicklungsdefizite der Kinder früh zu erkennen und drohender Verwahrlosung und Vernachlässigung von Kindern entgegen zu wirken.

Das Netzwerk der Frühen Hilfen hat nun ein internetgestütztes Handbuch „Frühe Hilfen“ im Kreis Wesel erarbeitet. Dieses „digitale Handbuch“ soll es erleichtern, Unterstützungsangebote zu finden. Hier werden Kontaktdaten von entsprechenden Einrichtungen und Praxen veröffentlicht.

Künftig können Eltern oder Fachkräfte unter den Überschriften:

• Alleinerziehend
• Beratung und Hilfe
• Familienbildung
• Finanzielle Hilfen
• Frühe Hilfen
• Kinderschutz
• Medizinische Hilfen
• Migration
• Therapeutische Hilfen/Frühe Förderung

entsprechende Kontaktdaten finden. Ebenso ist eine Auswahl nach Orten möglich.
Auf der Homepage des Kreises Wesel findet man die Seite unter der Rubrik „Leben und Wohnen“ oder direkt unter http://www.kreis-wesel.de/fruehe_hilfen.

Um diese Internetseite weiter zu vervollständigen, können sich entsprechende Einrichtungen, Praxen etc. bei Interesse mit dem Kreis Wesel in Verbindung setzen. Kontakt: Sandra Truka, E-Mail: sandra.truka@kreis-wesel.de, Telefon: 0281-207 7416.

Das internetgestützte Handbuch entstand mit Vertreterinnen und Vertretern der öffentlichen und freien Jugendhilfe. Die Fachkräfte der öffentlichen Jugendhilfe gehören dem Kreis Wesel, der Stadt Dinslaken und der Stadt Voerde an, die Fachkräfte der freien Träger der Arbeiterwohlfahrt, dem Kreisverband Wesel und dem Diakonischen Werk Dinslaken.
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