Prostatakrebs: Initiative zur Gründung einer Selbsthilfegruppe in Wesel startet mit dreiteiliger Vortragsreihe

Wann? 07.12.2016 18:00 Uhr

Wo? Haus der Gesundheit , Pastor-Janßen-Straße 2, 46483 Wesel DE
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  Wesel: Haus der Gesundheit | Jährlich werden in der Bundesrepublik 65.000 Prostatakrebserkrankungen neu diagnostiziert. Prostatakrebs ist damit die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Nicht minder wichtig als die Kompetenz und die Erfahrung der Ärzte in Klinik und Praxis sind der Austausch der Patienten untereinander in den verschiedensten Phasen der Erkrankung und die Einbeziehung von Patientenorganisationen im gesamten Spektrum des Gesundheitswesens.

Vor diesem Hintergrund soll in Wesel eine Selbsthilfegruppe für Patienten mit Prostatakrebs gegründet werden. Dies ist das Ziel einer gemeinsamen Initiative des Landesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe NRW, der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen im Kreis Wesel und des Prostatazentrums Niederrhein. Dem Prostatazentrum gehören niedergelassene Urologen (elf Praxen mit insgesamt 19 Ärzten), die Klinik für Urologie am Marien-Hospital sowie die Pathologie im Hanseviertel (Wesel) und die Praxis für Strahlentherapie am St. Agnes-Hospital Bocholt an.

Experten aus diesem regionalen Netzwerk übernehmen drei Vorträge zum Thema Prostatakrebs, um bei dieser Gelegenheit die Öffentlichkeit über das gemeinsame Anliegen zu informieren.

Termine, Themen und Referenten:
Mittwoch, 9. November 2016: „Meine Frau schickt mich!“ - Früherkennung des Prostatakarzinoms: Dr. med. Miguel Garcia Schürmann
• PSA-Test - Segen oder Fluch
• Probenentnahme - Erkenntnisgewinn oder Gefahr
• Bildgebung - Nutzen und Grenzen

Mittwoch, 7. Dezember 2016: „Guter Rat ist teuer!" - Therapiemöglichkeiten des Prostatakarzinoms: Dr. med. Patrick Follmann
• Operation - die radikale Variante?
• Strahlentherapie - die schonende Variante?
• Aktive Überwachung - die minimalistische Variante?

Mittwoch, 18. Januar 2017: „Geschafft!" - Management der Therapiefolgen des Prostatakarzinoms: Dr. med. Wolfram Klappoth
• Anschlussheilbehandlung - wozu?
• Impotenz und Inkontinenz - Risiken und Nebenwirkungen?
• Nachsorge - Früherkennung 2.0

Die Veranstaltungen finden jeweils von 18 bis 19.30 Uhr im Haus der Gesundheit am Marien-Hospital in Wesel (Pastor-Janßen-Str. 2) statt. Der Eintritt ist frei, für Verpflegung ist gesorgt.

Die Moderation der Vortragsveranstaltungen und der damit verbundenen Fragerunden übernimmt jeweils ein Vertreter des Landesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe NRW. Sandra Tinnefeld vom Paritätischen informiert bei dieser Gelegenheit über Unterstützungsmöglichkeiten, die eine Selbsthilfegruppe bei Gründung und im weiteren Wachsen erhalten kann, damit sich Prostatakrebs-Patienten gegenseitig unterstützen und Erfahrungen austauschen können.

Listen liegen aus
An allen drei Abenden können sich Interessenten für solch eine Gruppe in Listen eintragen. Bei Gründung einer Selbsthilfegruppe wird das Marien-Hospital auch weiterhin geeignete Räumlichkeiten für die regelmäßigen Treffen zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen: Landesverband Prostatakrebs-Selbsthilfe Nordrhein-Westfalen e.V., Leineweberstr. 50, 45468 Mülheim, Tel.: 0208 - 3059299
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 02.11.2016 | 16:14  
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