Prostatakrebs: Selbsthilfegruppe soll am Mittwoch, 18. Januar, in Wesel gegründet werden

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Jährlich werden in der Bundesrepublik 65.000 Prostatakrebserkrankungen neu diagnostiziert. Prostatakrebs ist damit die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Nicht minder wichtig als die Kompetenz und die Erfahrung der Ärzte in Klinik und Praxis sind der Austausch der Patienten untereinander in den verschiedensten Phasen der Erkrankung und die Einbeziehung von Patientenorganisationen im gesamten Spektrum des Gesundheitswesens.

Vor diesem Hintergrund soll in Wesel eine Selbsthilfegruppe für Patienten mit Prostatakrebs gegründet werden. Dies ist das Ziel einer gemeinsamen Initiative des Landesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe NRW, der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen im Kreis Wesel und des Prostatazentrums Niederrhein. Dem Prostatazentrum gehören niedergelassene Urologen (elf Praxen mit insgesamt 19 Ärzten), die Klinik für Urologie am Marien-Hospital sowie die Pathologie im Hanseviertel (Wesel) und die Praxis für Strahlentherapie am St. Agnes-Hospital Bocholt an.

Experten aus diesem regionalen Netzwerk übernehmen drei Vorträge zum Thema Prostatakrebs, um bei dieser Gelegenheit die Öffentlichkeit über das gemeinsame Anliegen zu informieren.
Nach dem Auftakt im November folgt nun der zweite Vortrag der Reihe.

Am Mittwoch, 18. Januar, spricht Dr. Wolfram Klappoth, Urologe aus Geldern, zum Thema: „Geschafft!" – Management der Therapiefolgen des Prostatakarzinoms. Er geht u.a. auf folgende Aspekte ein: Anschlussheilbehandlung – wozu?, Impotenz und Inkontinenz – Risiken und Nebenwirkungen?, Nachsorge – Früherkennung 2.0.

Die Veranstaltung findet von 18 bis 19.30 Uhr im Haus der Gesundheit am Marien-Hospital in Wesel (Pastor-Janßen-Str. 2) statt. Der Eintritt ist frei.

Es liegen Listen aus, in die sich eintragen kann, wer Interesse an der Gründung einer Selbsthilfegruppe hat.
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