Wesel: Korbmacherstraße | Diese kleine Fotoserie entstand heute zwischen 7.59 und 8 Uhr an der Korbmacherstraße. In dieser Zeit legte ich knapp 50 Meter zurück und staunte nicht schlecht über den Zustand der Grünanlagen und des Rinnsteins. Ich finde, so etwas sollte sich keine Stadt erlauben, die unter anderem mit dem Slogan "Wesel am r(h)einsten" auf sich aufmerksam macht.
Schon gar nicht in der City, wo die Betreiber der Geschäfte auf zufriedene Kunden angewiesen sind.
Aber: Ist das nicht zu einseitig gesehen? Haben nicht auch die Bürger eine gewisse Verantwortung bei der Hege und Pflege ihrer Stadt?
Oder ist es okay, wenn man sagt: Der ASG soll's richten?
Nun, die ASG ist ja nicht der Verursacher. Ich denke, es kommt da auf jeden Einzelnen an. Es ist doch kein Problem sich im Vorbeigehen mal das Stück Pappe, die Einkaufstüte, ect. zu schnappen, und die in die nächstbeste Tonne zu stecken.
Und gerne auch mal einfach den Mund aufmachen, wenn man jemanden beim achtlosen Wegwerfen (von was auch immer) beobachtet. Wer da die Verantwortung immer nur bei der ASG sieht...wirkt letztlich ja auch an den stetig steigenden Kosten mit.
Naja ehrlich gesagt widerstrebt es einem schon was schmutziges, mülliges vom Boden aufzuheben, aber grundsätzlich habt ihr schon recht. Eigentlich sollte man es aufheben und in den nächsten Mülleimer schmeissen!
Eigentlich sollte es erst gar nicht auf dem Boden landen!!!! Muß das denn sein? Es gibt doch genügend Mülleimer. Dreckvermeidung fängt erst einmal bei jedem selber an.
Und immer auf die ASG abzuschieben ist auch nicht korrekt.
Ob es jetzt die Korbmacherstraße in Wesel ist oder eine beliebige Straße in einem anderen Ort. Überall liegt Müll rum.
Es kann nicht sein das Bürger und kommunale Reinigungsbetriebe hinter den Müllschweinen hersammeln. Der richtige Weg ist doch wohl zu verhindern, dass der Müll in die Landschaft oder auf die Straße entsorgt wird. Meiner Meinung nach bedarf es dazu deftiger, gestaffelter Bußgelder und Menschen, bei der Kommune/Kreis, die den Kampf gegen die Müllschweine aufnehmen. Ziel sollte es sein, dass die Bußgelder die Kosten der 'Mitarbeiter in Sachen Müll' decken und der Müll weniger wird. Apelle an Müllschweine halte ich für wenig erfolgreich. Illegale Müllentsorgung muss Geld Kosten, viel mehr Geld, als wenn man es zur Müllverbrennung bringt!
Wobei hier in Kamp-Lintfort Sperrmüll, Schadstoffe, Elektronikschrott und Metallschrott von der Kommune kostenlos abgeholt oder angeliefert werden kann.
Zitat (Elmar):
" Ziel sollte es sein, dass die Bußgelder die Kosten der 'Mitarbeiter in Sachen Müll' decken und der Müll weniger wird."
Hmh, so sehr ich die Verärgerung verstehen kann, mit solchen Forderungen wäre ich vorsichtig. Schnell begreifen Kommunen sowas als Goldesel...wie beispielsweise bei der Verkehrsüberwachung. Und dann wird auch sehr schnell weit übers Ziel hinaus geschossen, wenn die prognostizierten Einnahmen nicht mehr so sprudeln sollten. Und dann wird plötzlich kontrolliert und verfolgt, wo es keinerlei Sinn mehr macht. Unser allseits beliebtes Weseler Abkassiermobil in Silber zeigt das allwöchentlich. Es steht nur selten mal an Stellen mit tatsächlichem Unfallschwerpunkt, aber stets dort, wo sich reihenweise gut Kasse machen lässt. Und das ist sicher kein Wesel-Exklusives Phänomen.
Ich denke, es geht hier um 2 Ebenen der Vermüllung:
- dem achtlos weggeworfenen Eisbecher, der Verpackung, der Zigarettenschachtel (einzelnes Kleinzeug eben)
- und der vorsätzlich fremdentsorgten Mülltüte / dem Sperrmüll
Bei ersterem kann sicher jeder etwas tun. Vom einfachen 'mal selber bücken' bis zum Ansprechen eines Verursachers.
Beim zweiten sehe ich hier schon fast eine Straftat, die auch entsprechend geahndet werden sollte. Ohne das gerade genau zu wissen nehme ich auch an, dass sowas mindestens eine Ordnungswidrigkeit ist.
Es gibt aber sicher auch ganz allgemeine, organisatorische Probleme bei der Entsorgung. Wer z.b. heute seinen Sperrmüll abholen lassen möchte, muss das quasi wochenlang im voraus wissen/anmelden. Unter 2 Wochen ist da kaum etwas zu machen bei der ASG. Für manch einen mag das zu unflexibel sein...und dann landet der Müll gerne mal 'irgendwo'. Und wenn man sich dann entschließt, den Müll sogar selbst zur ASG zu bringen...darf man vieles - das per Sperrmüll kostenlos gewesen wäre - obendrein sogar noch bezahlen. Nicht sehr attraktiv für den Bürger.
Deshalb sehe ich auch an hier Stellschrauben zur Verbesserung.
Die Abkassiermethoden den Kommunen kenne ich auch, immer da, wo Geld winkt. Wobei, seit die Blitzanlage am Ende der A42 steht, ist da kaum ein LKW mehr durch die Leitplanken gegangen, vorher wöchentlich. Weil, heute kostet es Geld!
Aber kann der Bürger seinen Müll nicht wieder mit nach Hause nehmen, er hat ja auch die Verpackung hergebracht. Müssen Zigarettenschachteln, Glas- und Kunststoffflaschen oder Mülltüten aus dem Autofenster fliegen. Man schaue sich nur die Straßen und Autobahnauffahrten im Umfeld von McDonalds oder Burger King an. Ist da allein eine schlechte Kinderstube dran schuld?
Und wenn man sein Auto oder Anhänger mit altem Hausrat und Müllsäcken vollpackt, kann man es dann nicht gleich zur Müllverbrennung fahren, warum muss es in Brombersträucher an nicht einsehbaren Stellen geworfen werden. So etwas sollte aufgeklärt werden, durch entsprechende Mitarbeiter in Kommune/Kreis. Man kann auch im Müll lesen. Ich glaube das würde sich rechnen. Illegal abgelagerter Müll muss saftige Bußhelder nach sich ziehen!
Das uns das alles etwas kostet ist klar. Aber was wäre das im Verhältnis zur Finanzkrise, Rettung bankrotter Euroländer, letzte Mehrwertsteuererhöhung oder Mineralölpreise. Da zahlen wir doch sowieso schon Unmengen. Für eine saubere Umwelt hätte ich auch den "Müll-Euro" gegen Müllschweine über.
Hmh, ich war wohl schon eine ganze Weile nicht mehr am Ende der A42 vorbeigekommen, rollte dort nur aus...und trage nun also auch als Zahler (nicht dramatisch) in Wesels Blitzgoldesel bei. ;-)
Was McDonalds und Co angeht, das ist mir auch schon aufgestoßen. Was da für Unmengen aus dem Autofenster fliegen ist wirklich kaum zu glauben. Bei sowas kann ich aber echt nur von völlig fehlender Kinderstube sprechen.
Ähnliches sehe ich übrigens jedes Jahr am Auesee. Dort fallen mir immer wieder Horden von Jugendlichen + Großfamilien irgendwo aus dem Ruhrgebiet auf, die offensichtlich meinen, das wäre schon ok dort alles so richtig schön zuzumüllen. Obendrein gibts dann noch ein lustiges Flaschenzerdeppern im Wasser des Schwimmbereichs. Die Burschen hab ich mir nicht nur einmal zur Brust genommen.
Die Stadt reagiert dann mit dem großen Hammer...und niemand darf dann mehr dort liegen. Nichtmal, wenn man nur ein Buch und ein Handtuch dabei hat. Da sage ich doch:
Danke, ihr rücksichtslosen Mülldeppen. So zahlen dann am Ende schuldlose Weseler mit ihren Lieblingsplätzen am See für solche Honks.
Seinen Müll mitnehmen? Ja, wünschenswert, aber realitätsfern. Sowas gabs ja sogar mal im Weseler Stadtrat. Damals wollten die doch tatsächlich alle Mülleimer in der Aue abbauen...in der Annahme, dann würden die Leute ihren Müll selbstverständlich wieder mit nach Hause nehmen. Für mich ist sowas einen Esels-Preis wert. Kam ja aber auch nicht dazu.
hAi,
komm zwar nicht aus Kamp-L.,
haben hier in Essen/Kettwig aber ähnliche Probleme.
Mich nervts auch, daß zwar Kinder und SeniorInnen ihren Müll in die von mir extra an die Straße gestellte Tonne werfen, die Autofahrer aber trotz Videoüberwachung ihren Dreck, sogar ihre Aschenbecher, auf dem Gehweg absondern, von ihren Abgasen mal ganz abgesehen..
Mich nervts auch, daß speziell Autofahrer ihren Sonder-/Müll überall am Gehweg/Radweg oder im Wald entsorgen.
Mich nervts auch, daß ich als Hausbesitzer zwar Straßenreinigungsgebühr und Winterreinigung bezahlen muß, ich aber hier seit Jahren kein EBE-Reinigungsteam gesehen hab.
Nur bitte, packt Euch mal alle an die eigene Nase:
Wer von Euch nutzt Atomstrom, für die Millarden Entsorgungskosten zahl ich auch mit, obwohl ich keinen Atomstrom nutze.
Wer von Euch fährt ein Auto, dafür zahl ich auch steuern, für Straßenbau und Winterstreuung.
Wo ist unsere Ordnungmacht bzgl. Autostinkern, die je Liter Öl einen Liter Kinderblut in die Luft jagen?
Ihr habt alle selbst gewählt, wer Euren blödsinnigen Luxus sichert auf Kosten der Natur. Habt Ihr wirklich geglaubt, Schröder, Merkel oder Dauerwelle putzen für 15.000EUR/Monat Euren Dreck weg?
Wer Dreck wählt, und - speziel Autofahrer und Atomstromnutzer - Dreck produziert, sollte auch für die Entsorgung gerade stehen.
Mein Vorschlag: Jeder Autostinker muß pro Monat 1kg CO plus 1kg Asbeststaub plus 1kd Sondermüll fressen, jeder Atomstromnutzer zusätzlich 1t olle Uran-/Plutoniumbrennstäbe. DAmit sind wir das Problem menschlichen Abfalls ganz schnell los, und die Bestatter freuen sich, weil Sondermüll kostet extra...
ACHTUNG Der Fukushima-Ticker im Lokalkompass wird ab 10.15 Uhr (18. März) in einem neuen Beitrag fortgeführt. Sie finden den neuen Portal-Ticker hier.
Mit einer bundesweiten Schweigeminute gedenkt Deutschland der Opfer der furchtbaren Naturkatastrophe in Japan. Die Flaggen an öffentlichen Gebäuden wehen auf Halbmast, Schulen, Behörden, Verwaltungen etc. beteiligen sich.
9.20 Uhr: Aus dem Reaktorblock 2 des...
Jetzt gilt's: Die 15 lokalen Finalist(inn)en unseres großen Wettbewerbs "Das Gesicht des Sommers" stehen fest.
Eine unabhängige Jury, bestehend aus zwölf Mitgliedern verschiedenen Alters (zwischen 17 und 60) hat abgestimmt.
Ins DGDS-Finale (Alpen, Drevenack, Hamminkeln, Sonsbeck, Wesel, Xanten) sind gewählt (Nachnamen in alfabetischer Reihenfolge): Tanja Anschütz, Maria Brandt, Leonie Bosch, Robert Brüschke, Tanja de...
Die technische Abteilung der WAZ schickt folgende Warnung an alle Geschäftsstellen ...
"Zurzeit beobachten wir ein verstärktes Aufkommen von Emails, die vorgeblich von der Telekom Deutschland und von Booking.com versendet worden sein sollen.
Darin werden die Empfänger beispielsweise darüber informiert, dass es sich angeblich um eine Online-Rechnung der Telekom Deutschland GmbH oder um eine Hotelreservierung handelt.
Diese...
Die Kreisleitstelle für Katastrophenschutz in Wesel ist die fünftgrößte in NRW. Gesetzlich vorgeschrieben gibt es Kooperationsabsprachen mit anderen Kreisen für grenzüberschreitende Einsätze. Von durchschnittlich 1000 Anrufen pro Tag resultieren daraus um die 270 echte Einsätze. Computer sind dabei die Stütze, ohne sie wäre die Bewältigung nicht mehr möglich.
Ständig sind fünf Ansprechpartner telefonisch erreichbar. Alle...