Zander im Juni: Angeln an den Buhnen bei Blankenese

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Die Raubfischsaison geht wieder los. Unter anderem kann auch der Zander wieder gefischt werden. (Foto: KarstenBergmann / pixabay.com)
Zander beißen wieder. Nach der Laichzeit und die damit verbundene Schonzeit, geht das Angeln auf Zander wieder los. Die Chancen auf hungrige Zander zu treffen sind gut. Entscheidend für den Fangerfolg sind zum einem die Angelausrüstung, zum anderen der passende Köder sowie die Köderführung. Überdies ist die Beachtung der Schonzeit anderer Fischarten von großer Bedeutung. Los geht’s auf Zander.

Die Buhnen bei Blankenese

Da ich selber aus der Nähe von Blankenese komme sind die Buhnen dort mein absoluter Favorit. Nicht nur die Stadt entpuppt sich als künstlerisch und historisch, sondern auch die Elbe als vielseitiges Gewässer. Neben Schiffsrundfahrten und Stunden der Entspannung am Strand, sind an Buhnen bei Blankenese zahlreiche Zander anzutreffen. Früh am Morgen oder bei „schlechtem Wetter“ sind die Bedingungen hier ideal. Köder auswerfen, zupfen lassen und auf hungrige Zander treffen, die nicht lange auf den ersten Biss warten.

  • Gut zu wissen: Im letzten Jahr kam die Überlegung auf, den Elbestrand durch einen Radweg zu ersetzen. Dank der Initiative der Bürger wurde der Elbestrand gerettet. Im September feierten „Elbestrand-Retter“ den klaren Sieg.

Der Zander - Ein geschätzter Raubfisch in Hamburg

Seit dem 05. Januar 2018 gibt es neue Regelungen in Hamburg, was die Schonzeit des Zanders betrifft. Zwar sind wir aktuell raus aus der Zanderschonzeit, aber es ist dennoch wichtig die Regelungen zu erwähnen, um den Zander langfristig besser zu schützen. Das ist auch das Ziel in Hamburg. Der Zander hat sowohl ökonomisch als auch ökologisch eine große Bedeutung in Hamburg. Dementsprechend soll der Zander seit über einem Jahr noch besser geschützt werden. In der Vergangenheit kam es immer öfters dazu, dass Zander im Winter auf Kunstköder bissen und aus dem Wasser gezogen wurden. Das soll jetzt vermieden werden. Die neuen Regelungen gelten für alle Gewässer in Hamburg. Unter anderem ist während der Zanderschonzeit, dass Angeln mit Kunstködern und toten Köderfischen verboten. Das gilt für Hafenbecken, Kanäle sowie innerhalb der Buhnen und strömungsarmen Bereichen. Für Berufsfischer ist die Verwendung von Stellnetzen untersagt.

  • Hinweis: Auch wenn der Zander aus der Schonzeit ist, so befindet sich der Wels noch bis Ende Juni in der Schonzeit. Darüber hinaus sind unter anderem Maifisch, Meerforelle, Stör und Zärte ganzjährig geschützt.

Mit passender Ausrüstung auf Zander gehen

Nach der Schonzeit ist das Angeln auf Zander wieder erlaubt. Insbesondere das Spinnfischen auf Zander hat sich bewährt – auch bei mir. Mit einer 2,40-3,30m langen Spinnrute und einem Wurfgewicht von ca. 20-80g hat man ein gutes Gerät zum Zanderangeln. An die Spinnrute wird eine mittlere Spinnrolle montiert, auf die 0,10-0,20mm geflochtene Angelschnur gespult wird. Alternativ zur Spinnrolle eignet sich auch eine Stationärrolle. Als Vorfach kommt entweder eine Hardmono oder ein dünnes Stahlvorfach zum Einsatz. Ich bevorzuge Hardmono, da das Stahlvorfach für kapitale Zander und aggressive Hechte ausgelegt ist. Als Köder kommt ein Gummifisch mit Jigkopf zum Einsatz. Das Jiggen auf Zander hat sich in der warmen Jahreszeit bewährt.

  • Weitere Informationen über die Zander Angelausrüstung gibt es hier.

Fazit

Das Zanderangeln erfreut auch dieses Jahr wieder zahlreiche Angler in Hamburg. Die Bedingungen im Juni sind gegeben und der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten, wenn Angelausrüstung, Köder und das Wetter gegeben sind. Insbesondere die Buhnen bei Blankenese haben sich für das Zanderangeln bewährt. Köder auswerfen, zupfen lassen und Zander anlocken. Ganz nebenbei: Die Umgebung bei Blankenese ist ein Traum.
In diesem Sinne Petri Heil!
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