Großlager der Pfadis am Auesee - "Pack´s an! denn die Zukunft sind wir"

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Die Zeltdörfer am Nordstrand.
 
Bahamas am Auesee - Im Schatten ist es am schönsten.
Wesel: Auesee |

Seit dem 18. Mai geht es schon rund am Weseler Auesee. Erstmals seit 15 Jahren führt die Pfadfinderschaft St. Georg, kurz DPSG, der Diözese Münster ein richtiges Großlager durch. Die DPSG ist ein katholischer Pfadfinderverband und einer der größten Kinder- und Jugendverbände im Bistum Münster. In ihm engagieren sich 9.500 Mitglieder in 125 Pfadfindergruppen. Dabei ist die Diözese riesengroß und reicht vom Niederrhein bis zur Nordsee, denn der Verantwortungsbereich des Bischofs von Münster reicht bis nach Niedersachsen.
Zum Diözesanlager sind 3.500 Pfadfinder_innen aller Altersstufen gemeldet, das heißt weit mehr als ein Drittel aller Mitglieder macht mit! Echt gigantisch!

Eine ganze Woche hat der Aufbau des riesigen Lagers am Weseler Auesee gedauert, bis es am Christi Himmelfahrt-Tag eröffnet wurde. Dabei wurden Tonnen an Material bewegt. Blickfang schon auf große Entfernung bildet das riesige Zirkuszelt, das den Lagermittelpunkt für Großveranstaltungen bildet. Auf- und Abtakt, Party-Gottesdienst - alles was für allemann ist, findet hier statt.

Am 25. Mai rückten die ersten Teilnehmer_innen mit Bussen an. Die Pfadis aus Dinslaken sind gleich mit ihren Fahrrädern gekommen. Bei dem Bombenwetter lockte nach dem Aufbau der Wohnzelte in insgesamt acht Dörfern zwischendurch auch der Auesee zum Schwimmen ein - natürlich unter Aufsicht der DLRG. Gut, dass auch eine Wasserrutsche in den See gebaut wurde. So verbrachten die frischangereisten Teilnehmenden den Großteil des Tages am Strand und im See, bis die Auftaktveranstaltung im Zirkuszelt begann. Zusammen mit den Moderatoren Kathy und Dennis sprangen die Pfadfinder_innen, begleitet vom Lagersong, dem Motto des Diözesanlagers entsprechend in die Zukunft. In den Stufencafés und am Lagerfeuer klang der Abend in gemütlichen Runden aus. Die Stimmung am ersten Abend war auf jeden Fall super, bestätigten Wölflingen, Juffis, Pfadis und Rover - so die Bezeichnungen der verschiedenen Altersstufen - immer wieder.

Ein Blick in die Zukunft

Am Freitag galt es für die Pfadfinder_innen, in die Zukunft zu schauen - wie kann sie für uns alle aussehen und für die Pfadfinder, was will ich als Pfadfinder_in erreichen, was mit meinem Stamm? - das waren Fragen, die sich die Teilnehmer_innen - wenn auch spielerisch so doch mit vollem Ernst - widmeten.
Spiele am und im Wasser rundeten das Programm ab.

Gemeinsam sind wir stark

Bei strahlend blauem Himmel ging es samstags weiter mit einem gigantischen Lagerspiel. In wechselnder Gruppenzusammensetzung galt es, für das Gesamtlager eine Mindestpunktzahl zu ergattern. Das heißt: Alle gewinnen, wenn Alle mitmachen - ganz getreu dem Motto „Pack’s an! denn die Zukunft sind wir“.
Ich habe mich von Janina Beckmann, Ansprechpartnerin für die Presse, durchs Lager führen lassen. Einige Bilder habe ich von der Tour mitgebracht.

Ich muss sagen, die gut 60 Helfer_innen, die mit den Vorbereitungen bald drei Jahre beschäftigt waren und die rund 160 Freiwilligen im aktiven Dienst während des Zeltlagers haben richtig gute Arbeit geleistet. Und Hochachtung allen Köch_innen in den Lagerküchen. Kochen für im Schnitt 400 hungrige Mäuler muss man sich auch erst mal trauen!

Wünschen wir der Veranstaltung weiterhin ein super Wetter, möglichst kein Gewitter und allen Teilnehmer_innen: Allzeit "Gut Pfad".
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1 Kommentar
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 28.05.2017 | 15:16  
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