Mit Schönenborn, ohne Kunstleben - vom närrischen Ausbluten des Weseler Humors

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Daniel Kunstleben (Foto: privat) und Jörg Schönenborn (Foto: Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0 by Wikipedia) (Foto: privat)
Der Eine geht von Wesel nach Dortmund, der Andere kommt aus Hilden nach Wesel. Und beides erzeugt Bedauern. Kaum jemandem gefällt es, dass der städtische Beigeordnete Daniel Kunstleben nach nur zwei Jahren Tätigkeit die Segel streicht.

Der Münsteraner begründet's mit der fehlenden Nähe zu seiner Familie. Das kann man nur akzeptieren. Und trotzdem bedauern, denn der Mann hat seine Aufgaben unterm Strich gut gemacht.

Ob man das auch sagen kann, wenn Jörg Schönenborn im Februar die Weseler Narrenbühne betritt? Als wär's in den vergangenen Jahren nicht langweilig genug gewesen, dass ein SPD-Politiker nach dem anderen zum Esel gekürt wurde, entschied Ulla Hornemann sich jetzt für einen knochentrockenen Journalisten, der im Fernsehen mit Statistik auftrumpft, nicht mit Humor.

Sie verstehen nicht, was diese Gegenüberstellung soll? Nun ja: Im Grunde haben Sie Recht - es ist fast wie das mit den Äppeln und Birnen. Und trotzdem: Man hört Stimmen, die sagen, Kunstleben wäre der bessere Esel gewesen. Schließlich hatte der Beigeordnete im Sommer eine recht gute Figur gemacht, als er neben Dieter Nuhr auf der Bühne stand.

Doch was nutzt alles Lamento - Wesel verliert den Kunstleben und bekommt den Schönenborn.
Die Zuschauer der Ordensverleihung 2017 werden's ausbaden müssen.
Gut, dass Karnevalisten hart im Nehmen sind.
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Neithard Kuhrke aus Wesel | 15.11.2016 | 22:48  
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