Der Gindericher Leichtathet Stefan Tigler stellt sich dem Interview, wie fein!!!

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  Wesel: Aue-Stadion | Ein junger Mann aus Ginderich fällt auf. Stefan Tigler, gerade einmal 18 Jahre alt, macht durch herausragende Hochsprung-Leistungen in der deutschen Leichtathletikszene von sich reden.

Wer es in so jungen Jahren bereits zu Deutschen Meisterehren gebracht hat, kann
kein schlechter Sportler sein. Im Gespräch zeigt sich Stefan Tigler als aufgeschlossener und sympathischer Interviewpartner!

Hildegard van Hüüt:
"Stefan, du hast schon an vielen großen deutschen Leichtathletik-Meisterschaften und sogar an mehreren internationalen Leichtathletik-Veranstaltungen teilgenommen. Welche waren das?"

Stefan Tigler:
„Die „U18- und die U20-Meisterschaft“ im thüringischen Jena im August und die „Europameisterschaft“ im schwedischen Eskilstuna im Juli waren natürlich meine größten Wettkämpfe. In den Jahren zuvor hab ich aber auch schon mehrmals die ‚Deutschen Meisterschaften‘ mit Erfolg besucht, und zu Beginn dieses Jahres war ich erfolgreicher Teilnehmer am Hallenländerkampf im französischen Lyon.“

Hildegard van Hüüt:
"Warst du mit deinem Abschneiden bei der DM und bei der EM in diesem Jahr zufrieden?"

Stefan Tigler:
„Ich war sehr zufrieden! Bei der DM habe ich den 1. Platz belegt. Bei der EM in Schweden war es mein größtes Ziel, das Finale zu erreichen, aber ich hab‘s sogar mit neuer Bestleistung auf den 7. Platz geschafft. Darüber war ich sehr glücklich,
denn ich konnte zu meinem Saisonhöhepunkt meine Höchstleistung perfekt abrufen.“

Hildegard van Hüüt:
"Welche sind deine sportlichen Ziele für die nächsten Jahre? Kannst du sie vielleicht spaßeshalber in „Zentimetern“ ausdrücken?"

Stefan Tigler:
„Also, meine Ziele sind es auf jeden Fall, die 2.20m zu überspringen und die Qualifikation für die Weltmeisterschaft zu schaffen. Den Rest werde ich sehen, wenn‘s so weit ist.“

Hildegard van Hüüt:
"Ich habe gelesen, dass du den Verein gewechselt hast. Kannst du uns die Gründe für deinen Vereinswechsel nennen?"

Stefan Tigler:
„Zunächst möchte ich sagen, dass mein Wechsel nichts damit zu tun hat, dass der TV Wesel ein weniger guter Verein ist. In Leverkusen kümmert sich jedoch ein Trainer um mich, der sehr viel Erfahrung mit hochklassigen Sportlern hat. Einen solchen Trainer gibt’s in Wesel nun mal leider nicht! Nur ungern verlasse ich den WTV, denn die Zeit in diesem Verein war ausschlaggebend dafür, dass ich mich jetzt zu den deutschen Spitzensportlern zählen darf. Ich hatte eine wirklich tolle Zeit im Weseler TV.“

Hildegard van Hüüt:
"Du hast im Juli 2015 das Fachabitur am Berufskolleg Wesel gemacht. Hast du dich nach dem Abschluss für ein Studium oder eine Berufsausbildung entschieden?"

Stefan Tigler:
„Also, ich wollte schon immer einen kaufmännischen Beruf erlernen, deswegen habe
ich auch das Fachabi in Wirtschaft und Verwaltung gemacht. Seit dem 1. September
mache ich eine Ausbildung bei der Bayer AG. Sie ist speziell auf meinen Sport
abgestimmt.“

Hildegard van Hüüt:
"Wie sieht denn das Leben eines Spitzensportlers im Allgemeinen aus? Kannst du auch schon mal eine Nacht durchmachen?"

Stefan Tigler:
„Während der Saison feiern gehen oder einfach mit Freunden "eine Nacht durchmachen" geht gar nicht, auch nicht nach der Saison, denn dann fängt die Vorbereitung auf die nächste Saison an. Aber ehrlich gesagt, vermisse ich die "Feierei" nicht allzu sehr, denn im Endeffekt habe ich die Party an der Anlage,
und das besonders dann, wenn ich eine Bestleistung gesprungen bin oder einen
Titel geholt habe. Vor ein paar Jahren fiel mir die "Party-Abstinenz" noch schwer, da ich meinen Freunden erklären musste, dass ich nicht mitkommen kann. Mittlerweile verstehen sie aber, dass ich besonders vor Wettkämpfen auf so einiges, was für junge Leute wichtig ist, verzichten muss.“

Hildegard van Hüüt:
"Herzlichen Dank für das sehr interessante Gespräch, Stefan."

HINTERGRUND
Stefan Tigler ist 18 Jahre alt und in Ginderich aufgewachsen.
Zur Familie gehören die Eltern Susanne und Cornelius Tigler sowie Bruder Lukas.
Der ehemalige Schüler an der Walter-Bader- Realschule Xanten und der Realschule
Wesel-Mitte bestand am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung in Wesel das
Fachabitur mit gutem Erfolg.
Seit September absolviert Stefan Tigler eine Ausbildung bei der Bayer AG in Leverkusen.
Stefan Tiglers Hobbys sind das Treffen von
Freunden, Computerspiele, und wie sollte es anders sein, auch der Sport!
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3 Kommentare
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 23.10.2015 | 22:20  
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Lars Gehrke aus Wesel | 24.10.2015 | 14:33  
13.312
Hildegard van Hueuet aus Xanten | 25.10.2015 | 08:09  
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