Drei HADIs beim härtesten Hindernislauf Deutschlands

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Die HADIs Christopher, Bernd und Simon
Münnerstadt: Braveheart Battle | Die Geschichte begann im Dezember auf der Weihnachtsfeier der HADIs. Nach etwas mehr als einem Kümmerling hatte Simon Schlebusch es geschafft, Bernd Diekmann zu ÜBERZEUGEN, dass eine Teilnahme am diesjährigen Braveheart Battle eine tolle Sache wäre. Soweit, so gut.

Es kam der 6. März und im Auto auf dem Weg nach Münnerstadt saßen Simon, Bernd und Christopher Kloß. Bernd, mehrfacher Teilnehmer des Strongman Run, hatte zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht so recht eine Vorstellung davon, was auf ihn zukommen sollte. Simon briefte ihn und Bernd wurde recht schweigsam, Furcht jedoch, die gab es nicht. Vielmehr war es eine Fokussierung auf das, was da kommen sollte. Das größte Thema und der größte Respekt galt dem Wasser, welches dieses Jahr eine Temperatur von 2 Grad hatte.

Nach einer Pizza am Abend und der ein oder anderen Gerstensaftschorle fanden wir uns am nächsten Morgen um 10 Uhr am Start ein. Es hatte die Nacht über gefroren, die Sonne arbeitete jedoch eifrig an höheren Temperaturen.

Das härteste sei, so lehrte uns Bernd, die Köperkerntemperatur hoch zu halten, da andernfalls die motorischen Fähigkeiten verloren gingen.
Das erzählt der Rookie den bereits mehrfachen Finishern. Aber genau darin lag in diesem Jahr die Kunst. Ein neues Hindernis, bei dem die Krieger zweimal 400 Meter lang Brusttief ca. 5 Minuten durch 2 Grad kaltes Wasser waten mussten, lies die Muskeln taub werden und anschließend nur noch so etwas wie Torkeln anstatt Laufen zu. Das zweite Highlight vom Master Chief, dem Erfinder dieser Hölle, war das berühmt berüchtigte Loch Ness, ein Regenwasserrückhaltebecken. Ca. 80 Meter länge mit einer Tiefe, dass geschwommen werde musste. Perfide waren in diesem Jahr die Tauchhindernisse, Schlauchbote mit einer Breite von 2,5 Metern. Habt ihr euren Kopf schon einmal in 2 Grad kaltes Wasser getaucht und seit dabei in voller Montur zweimal 2,5 Meter getaucht? Dazu, ich zitiere Leonardo diCaprio: „Ein Gefühl von tausend Nadelstichen auf der Haut.“.
Die Kälte setzte vielen zu, wir sahen anschließend viele Kämpfer mit Krämpfen und schmerzverzehrten Gesichtern. Auch dem Rookie, welcher ca. 30 Minuten vor Simon und Christopher ins Ziel kam, musste sich einmal wegen Krämpfen von den Rettungsschwimmern aus der Lauer ziehen lassen.

Kurzum die Fakten, der Sieger benötigte dieses Jahr etwa 25 Minuten länger als 2014. Von 2.541 Startern finishen 1.696. Das sind 66%, und Bernd wird noch lange von dem Trip erzählen.

Christopher Kloß
3
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