Herren 3 der BG Duisburg-West kassieren im Spitzenspiel eine unnötige Niederlage

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Wesel: TH Am Lauerhaas | Mit einer mehr als ärgerlichen 57:68 Kehrten die Basketballer der BG am Sonntagmittag vom Auswärtsspiel beim Weseler TV zurück. Ärgerlich weil man den Sieg in den letzten fünf Minuten durch eine Vielzahl vermeidbarer Fehler verschenkte.

Coach Andreas Rimpler hatte den Gegner bei dessen letzten Spiel beobachtet und seine Spieler dementsprechend vor den Distanzschützen der Weseler gewarnt. Doch seine Warnungen fanden offensichtlich kein Gehör. In der Defense standen die Duisburger nicht nah genug am Mann, so dass die Weseler im ersten Viertel drei Dreier erfolgreich versenken konnten. Und da auch das Umschaltspiel zu behäbig war, lagen die Westler nach den ersten zehn Minuten verdient mit 18:22 hinten.

Das Bild änderte sich auch in den folgenden zehn Minuten nicht erheblich. Es wurde zwar nun deutlich besser verteidigt. Allein die Angriffsmaschine kam nicht ins Laufen. Zu selten wurde der Ball schnell nach vorne gebracht; zu selten wurden die Lücken in der Zonenverteidigung der Weseler, die in diesem Viertel ihre Defense umgestellt hatten, ausgenutzt. Erst in den letzten zwei Minuten des Viertels ging ein Ruck durch die Mannschaft und mit einem 12:2-Lauf wurde der Rückstand von 25:33 in eine 37:35-Halbzeitführung umgedreht.

Im dritten Viertel kämpften beide Mannschaften hart um jeden einzelnen Punkt; die Führung wechselte nahezu mit jedem Angriff. Die BGler hatten gleichwohl zu diesem Zeitpunkt das Spiel und den Gegner im Griff, da man auf jeden Korberfolg der Weseler die passende Antwort hatte. Allein man versäumte es auch zu diesem Zeitpunkt, sich vorentscheidend abzusetzen, da weiter zu langsam umgeschaltet, zu selten versucht wurde, im Angriff ein Überzahlspiel zu erreichen. Mit einer knappen 50:49-Führung ging es ins Schlussviertel.

Bis fünf Minuten vor Ende sah es in diesem Viertel nach einem Sieg für die Duisburger aus, die ihren Vorsprung von 55:52 behaupten konnten. Und dann brach die Mannschaft geistig ein. Der Ball wurde im Vortrag nicht mehr gut geschützt, die Weseler zu Fast Breaks eingeladen; eine Vielzahl unkluger Entscheidungen gefällt, Schüsse aus der Halbdistanz genommen, statt die zwei Meter zum Korbleger zu gehen, Dreierwürfe genommen, obwohl weit und breit kein Mitspieler zum Rebound da war. Die Weseler nutzen diese Schwächephase mit einem 16:2-Lauf aus, zumal die Duisburger nun auch nicht mehr richtig verteidigten.

Coach Andreas Rimpler war nach dem Spiel sichtlich angefressen. „Da wir noch dreimal gegen Wesel spielen, ist diese Niederlage sicherlich kein Genickbruch, gleichwohl aber so überflüssig wie ein Kropf. Wir hatten bis Mitte des Schlussviertels alles in der Hand, treffen dann zu viele unkluge Entscheidungen und werfen die ganze Arbeit weg. Die nächsten Wochen wird nun zeigen, aus welchem Kaliber die Mannschaft tatsächlich gestrickt ist.“
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