Klaus Schowe vom Shotokan Karate Wesel e.V. ist nun Träger des 2. Dan

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hinten v.l.: Klaus Schowe, Jürgen Frömmel, Torsten Kolb, Gerta Paloka, Frank Kusenberg und Michael Jarchau, vorne kniend v.l.: Beate Kolb, Marco Pollmann und Geralda Paloka

Ein Lehrgang der Extraklasse
Alt bekannt und doch immer wieder anders

Beim Cheftrainer des DJKB Shihan Hideo Ochi (9. Dan) zu trainieren, ist für viele von uns immer wieder etwas Besonderes. Denn obwohl sich die Techniken fortwährend wiederholen, gelingt es Sensei Ochi uns jedesmal mit neuen Kombinationen und Variationen zu überraschen.

Dabei sollte man nie den Fehler machen zu denken, dass man in der Masse der über 100 Trainierenden unerkannt bleibt. Der kleine Mann mit dem langen weißen Bart und den wachen Augen sieht nämlich alles! Einmal nicht aufgepasst, falsches Bein, falsche Faust oder verkehrte Technik und bevor man sich versieht, wird man ertappt und schelmisch lachend auf den Fehler aufmerksam gemacht. Es kann aber auch unvermittelt aus dem Nichts mal eine Kopfnuss als Denkanstoß kommen. Es ist also immer höchste Konzentration gefordert, will man nicht unangenehm auffallen. Vor allem diejenigen, die den Lehrgang mit einer Prüfung abschließen wollen, stehen unter besonderer Beobachtung.

Trotz des anstrengenden Trainings bleibt bei Ochi Sensei der Spaß nicht auf der Strecke. So lässt er gerne auch mal eine Kata (Formenlauf) seitenverkehrt, oder gar mit geschlossenen Augen laufen und freut sich diebisch über die verdutzten Gesichter und die verzweifelten Bemühungen, es trotzdem hinzubekommen. Wohl dem, der zu Hause einen Trainer hat, der seine Leute darauf vorbereitet, weil er Ochi bestens kennt. (Danke Michael, auch wenn es dir bei mir diesmal nicht ganz gelungen ist)

In der großen Halle ist nicht immer zu verstehen, was der Trainer sagt und rechts oder links abgucken ist selten eine Lösung, doch manchmal die einzige Möglichkeit noch einigermaßen mitzukommen. Also: Ohren spitzen und genau zuhören. Entsprechend hört man außer den Kommandos von Sensei Ochi nur das Zischen der schnellen Fäuste, das knallende Geräusch der steifen Karateanzüge bei der Ausführung der kraftvollen Techniken und das Kiai (Kampfschrei) um das Optimum an Energie freizusetzen.

Bei bestem Wetter machten wir uns am Samstag mit neun Vereinskameraden auf den Weg nach Hennef, um dieses besondere Trainingserlebnis erneut auszukosten und unseren Kameraden Klaus Schowe zu unterstützen, der die Prüfung zum 2. Dan ablegen wollte. Nach monatelanger Vorbreitung durch Sensei Michael Jarchau (6. Dan), regelmäßigem Training und vielen Lehrgangsbesuchen, hat er sein gestecktes Ziel erwartungsgemäß erreicht.

Lieber Klaus, im Namen des Shotokan Karate Wesel e.V. :
„Herzlichen Glückwunsch!!!"
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