Passion auf acht Rollen

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(Foto: heli; privat; Collage: dibo)
Sprünge, Pirouetten, Schritte - „das Rollkunstlaufen ist ziemlich vielfältig.“, erzählt Natalie Pörtner-Pieper (15) aus Ginderich. Bereits seit ihrem vierten Geburtstag steht der Teenager auf acht Rollen.

„Durch ihren Freundeskreis ist Natalie auf das Rollschuhlaufen aufmerksam geworden.“, erinnert sich Mutter Janneke Pörtner-Pieper (46). Als die Begeisterung der damals Vierjährigen nicht nachließ, schauten sich beide das Training der Rollkunstläufer der Gymnastikschule Wesel an. Dannach war klar: Natalie möchte richtig Rollschuhlaufen lernen.

Mit viel Training und Disziplin hat die heute 15-jährige Rollkunstläuferin es seitdem geschafft, erfolgreich an vielen Wettbewerben teilzunehmen. Mit zehn Jahren lief sie erstmals auf der Deutschen Meisterschaft und ist seit fünf Jahren im deutschen Kader.

Trainer aus Italien


Für ihre sportlichen Erfolge trainiert sie „fünf- bis sechsmal pro Woche durchschnittlich drei Stunden unter anderem an der Außenbahn am Auesee.“ Durch Joggen mit ihrem Papa und Krafttraining Zuhause stärkt sie ihre Kondition. Denn ihr „Ziel, neben dem Abi, ist die EM.“, erzählt Natalie, die seit kurzem auch das Standardtanzen für sich entdeckt hat.
„Einmal im Monat bietet außerdem ein Trainier aus Italien ein Training für die besten Kaderläufer aller Bundesländer an.“, fügt Janneke Pörtner-Pieper hinzu. Auch Natalie zählt zu seinen Schülerinnen.

Größten Erfolge bisher


„Meine größten Erfolge bisher waren der Interland Cup 2014 in Holland; ein Kür-Wettkampf bei dem ich den dritten Platz belegt habe. Und zuletzt der Internationale Deutschlandpokal in Freiburg. Hier habe ich den fünften Platz in Pflicht und Kür belegt.“, erzählt Natalie, die das Xantener Stifts-Gymnasium besucht, stolz.

„Mal zwickt es hier, mal da, aber ...“


„Die Schule geht aber immer vor. Denn das Rollkunstlaufen ist ein Hobby mit dem sie leider kein Geld verdienen kann.“, betont Mutter Jenneke, die ihre Tochter nicht nur stets begleitet. Hobbymäßig scheidert die 46-Jährige auch die Kostüme ihrer Tochter: „Mal zwickt es hier, mal da, aber am Ende passt es.“, lächeln beide.
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