Feldmarker Pfadfinder auf Segeltörn in Friesland

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Die Feldmarker Pfadfinder Till, Tim, Phillip und Jan müssen sich beim Setzen der Segel mächtig in Zeug legen.
Wesel: Jugendheim Herz-Jesu Kirche |

Die Herz-Jesu Georgspfadfinder aus Wesel verbringen ein zweiwöchiges Sommerlager auf einem Zeltplatz nahe der friesischen Ortschaft Sloten in den Niederlanden.

Am Feldmarker Jugendheim wurde ein Sattelzug mit 40 Tonnen Nutzlast beladen, da neben der üblichen Ausrüstung und dem Gepäck der Teilnehmer, in diesem Jahr auch noch zusätzlich Fahrräder zum Lagerplatz transportiert werden mussten.
Nachdem die Pfadfinder von Kaplan Marc Heilenkötter den Reisesegen erhalten hatten, machten sich die 72 Teilnehmer per Reisebus auf den Weg nach Friesland und errichteten noch am selben Tag auf dem Lagerplatz ihre Schlafzelte und die gesamte Infrastruktur, so unter anderem auch die neue Großküche. Die Leiterrunde der Feldmarker Pfadfinder hatte für dieses Jahr bewusst einen Lagerplatz ausgewählt, der unmittelbar an einem schiffbaren Kanal liegt, denn in diesem Jahr erfüllte man sich einen lang gehegten Wunsch.
Alle Altersstufen, vom neun Jahre alten Wölfling bis zum fast schon erwachsenen Rover, staunten dann nicht schlecht, als am Sonntagabend die „Samenwerking“, ein historisches Plattbodenschiff, direkt am Lagerplatz anlegte. Mit dem mächtigen Zweimastklipper, der fast 43 Meter lang ist und ein 308 Quadratmeter große Segelfläche besitzt, brach dann die erste Hälfte des Lagers gleich am nächsten Morgen zu einem dreitägigen Segeltörn, der je nach Windlage entweder aufs Ijsselmeer oder die friesischen Binnengewässer führt, auf.

Hart am Wind

Dabei gilt es für die Feldmarker Pfadfinder, ordentlich Hand anzulegen, denn die Segel setzen sich nicht von alleine, insbesondere dann, wenn hart vor dem Wind gekreuzt werden muss. Die Pfadfinder-Segelcrews, die von zwei erfahrenen Skippern des Schiffseigners unterstützt werden, schlafen in kleinen Vier-Mann-Kajüten, die sich neben einer Kombüse zum Kochen und einem Salon zum Essen unter Deck befinden.
Solange die eine Hälfte des Lagers segelt, nutzt die an Land zurückgebliebene Hälfte bis zum Besatzungswechsel die mitgebrachten Fahrräder und erkundet die wunderschöne Umgebung mit den vielen idyllisch kleinen Städten und Dörfern, die für Friesland so typisch sind. Für die zweite Woche, ist dann ein eher traditionelles Lagerprogramm mit Stationsspielen und Kreativworkshops auf dem Zeltplatz geplant, bevor die Teilnehmer, sicherlich glücklich und um viele Erlebnisse reicher, nach Wesel zurückkehren werden. Die Feldmarker Pfadfinder Till, Tim, Phillip und Jan müssen sich beim Setzen der Segel mächtig in Zeug legen.
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