Gut gekocht und mehr beim Praxis-Wettkampf des niederrheinischen Gastgewerbes

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Von links: Andreas Söhl (Xanten), DeHoGa-Chef Ullrich langhoff, Sarah Plawky (Krefeld) und Geraldine Pollok (Wesel). (Foto: DeHoGa)

Kürzlich fanden im Hotel Hohe Mark in Wesel die 21. Niederrhein-Meisterschaften des Gastgewerbes statt. Bereits am 16. Januar mussten sich die jungen Leute bei der Theorie für den Praxis-Wettkampf qualifizieren.

Niederrhein-Meister sind geworden:
Koch: Andreas Söhl, Hotel Hövelmann, Xanten
Restaurantfachfrau: Sarah Plawky, Stringas Op de Trapp, Krefeld
Hotelfachfrau: Geraldine Pollok, Waldhotel Tannenhäuschen, Wesel

Jeweils acht Auszubildende aus dem Restaurantfach, dem Hotelfach und Köche hatten sich für die praktischen Prüfungen qualifiziert. Die Köche mussten nicht nur kochen! Nach einem vorgegebenen Warenkorb hatten sie die Aufgabe, die Warenanforderung für ein Vier-Gang-Menü zu erstellen sowie die Allergenkennzeichnung und Inhaltsstoffe für die verwendeten Lebensmittel anzugeben. Damit wurde eine neue gesetzliche Anforderung, die seit dem 13. Dezember 014 an die Gastronomie gestellt wird, bereits in dieser Prüfung umgesetzt.

Die Restaurantfachleute lösten theoretische und fachpraktische Aufgaben, die in einem Restaurant anfallen, wie beispielsweise Forellen filetieren. Aufgabe der Hotelfachleute war es, z. B. eine Rezeptionsaufgabe zu lösen, Cocktailrezepturen zu schreiben, und in einem Hotelzimmer eingebaute Fehler zu finden.

Alle Prüflinge mussten Waren erkennen und Sonderbestecke benennen. Die Ergebnisse aller Aufgaben wurden sodann von einer fachspezifischen Jury bewertet.

Höhepunkt des Tages war das Prüfungsessen, an dem 64 Gäste teilnahmen und sich vom Können der jungen Leute überzeugten. Die Prüflinge bildeten dafür Teams, dem je ein Vertreter der drei Berufe angehörte. Die Aufgabe bestand darin, die Gäste vom Empfang über den Menü-Service bis zu den Nacharbeiten professionell an den festlich gedeckten Tischen zu betreuen.

Die Gäste waren von den gezeigten Leistungen sehr beeindruckt. Sie bedankten sich für die Spitzenleistungen durch eine Spende für die Fördervereine des Berufskollegs des Kreises Kleve und des Sophie-Scholl-Berufskollegs in Duisburg. Mit der Spende können die Fördervereine besondere Projekte fördern oder in eine bessere Ausstattung investieren.
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