Netzwerk Büderich: gesellig, familiär, kulturfreundlich, innovativ

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(Foto: privat)
Die Evangelische Kirchengemeinde hat eine neue Broschüre vorgestellt, in der das seit vier Jahren existierende „Netzwerk Büderich“ vorgestellt wird. Dieses Netzwerk erreicht Menschen in ihrer nachberuflichen und nachfamiliären Phase etwa ab dem 50. Lebensjahr.

Konfessions- und religionsübergreifend

Die Teilnehmerschaft ist konfessions- und religionsübergreifend. Die Netzwerktreffen im Gemeindehaus dienen dem geselligen Miteinander.

Männeranteil rund 25 Prozent!

Wer sich im Netzwerk engagiert, darf zuerst die eigenen Wünsche und Interessen in den Vordergrund stellen. Dann suchen die neuen Netzwerker nach Gleichgesinnten, etwa weitere Skat- oder Canastaspieler, Kochinteressierte, Radfahrer oder Kulturfreunde. Inzwischen gibt es über 20 Gruppen. Rund 80 Personen sind derzeit in den Gruppen aktiv - Tendenz steigend; Männeranteil rund 25 Prozent!

Im „Café Global“ engagieren

Wer sich mit Anderen für Andere engagieren möchte, kann dies etwa in der Servicegruppe für das „Café Global“ im Gemeindehaus tun. Geöffnet ist der Treffpunkt dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr. Kaffee und Kuchen werden kostenfrei abgegeben, wobei sich die Ehrenamtlichen über Spenden für dieses Stadtteilprojekt freuen.

Dringend nötig: „nachhaltige finanzielle Förderung“

Den Stellenwert dieser neuen Form von Seniorenarbeit als Quartiersarbeit haben die Kommunen zwar erkannt; an einer Finanzierung wollen sie sich aber nicht beteiligen. Auch die Stadt Wesel halte sich hier bedeckt, heißt es seitens des Netzwerkes. „Was wir brauchen ist eine nachhaltige finanzielle Förderung.“, so Pfarrer Joachim Wolff, der im Mai 2009 mit dem Presbyterium die Idee hatte, dieses innovative Projekt in Büderich zu starten.

„23 Euro pro Bürger über 60 Jahren“

Fachleute der Diakonie haben für die gemeinwesenorientierte Altenarbeit ein „Basisbudget“ errechnet: 23 Euro pro Bürger über 60 Jahren. Für Büderich und Ginderich wären das derzeit rund 23.500 Euro. Dieses Geld würde ausreichen, um etwa eine halbe Stelle Sozialarbeit zu finanzieren. Der Pfarrer ist sicher, dass das Netzwerkmodell nicht nur Zukunft hat, sondern gesellschaftlich notwendig ist. Darum entwickelt sich das Netzwerk stetig weiter: WILL-KOMMEN heißt ein neues Projekt.

Weitere Infos unter 02803/8190 oder per E-Mail: wolff@evkbg.de
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