Weltmeister der Karten - Kloppen in Amerika

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Clemens Goris.

Clemens Goris ist wieder Weltmeister! Ende 2014 erkloppte sich der 71-jährige Weseler gemeinsam mit der deutschen Skat-Nationalmannschaft den Titel in Paraguay.

„Es ist eine große Ehre, in einer Nationalmannschaft zu spielen. Die Atmosphäre war hervorragend.“, blickt Clemens Goris auf seine letzte Skat-Weltmeisterschaft zurück, die Ende 2014 in Paraguays Hauptstadt Asunción stattfand.

Wesel. Hier verteidigte das deutsche Nationalteam erfolgreich seinen Titel nach vier Serien mit je 48 Spielen vor dem zweitplatzierten Polen.

Das Skat spielen hat Goris mit zwölf Jahren von seiner Mutter gelernt. Gemeinsam mit seinen vier Geschwistern hat er dann „immer sonntags in der Nachbarschaft Skat gespielt. Das ist ein ziemlich schwieriges Spiel, aber meistens hab´ ich gewonnen.“, schmunzelt der heute 71-Jährige, der seit zehn Jahren gerne an speziellen Skat-Reisen teilnimmt. „Jedes Jahr drei bis fünf Skat-Reisen mache ich mit.“, erzählt der Skatprofi. So führte ihn seine große Leidenschaft für das „Skat-Kloppen“ immer wieder an die exotischsten Orte der Welt: Australien, Bahamas, Kanada, Südafrika, Chile oder Namibia, wo er sich 1998 seinen ersten WM-Titel holte.

Inzwischen zieren über 100 Pokale und Plaketten sein Wohnzimmer und es kommen garantiert weitere hinzu, denn Goris möchte „auch weiterhin an allen Großturnieren teilnehmen“ und sitzt bereits auf gepackten Koffern, denn die nächsten Skat-Reisen und -Turniere stehen an. So geht es „als nächstes auf eine Mittelmeer-Kreuzfahrt. Da wird vier- bis sechs Stunden pro Tag Skat gespielt. Casablanca und Lissabon wollte ich mir aber dennoch angucken.“, sagt er und plant auch schon seine Teilnahme an der WM 2016 im Spielerparadies Las Vegas.
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