Kindertagesstätte „Gravemannhaus“ setzt sich aktiv für Kinderrechte ein

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Die Kindertagesstätte „Gravemannhaus“ setzt sich aktiv für Kinderrechte ein. Das Recht auf elterliche Fürsorge, gewaltfreie Erziehung und Gleichheit sind dabei nur Beispiele für Rechte, die den Kindern zustehen.

„Angefangen hat alles mit einer Fortbildung zum Thema Partizipation im Jahr 2014“, erzählt Erzieherin Silke Pletz. Seitdem kümmern sich die Erzieherinnen verstärkt um die Thematik. Sie setzen sich nicht nur innerhalb der Kita aktiv dafür ein, sondern nehmen auch die Eltern unabhängig von welcher Nationalität mit ins Boot.
Das Gravemannhaus ist eine Kita mit dem Schwerpunkt Sprache und Integration. „Da ist es nur selbstverständlich, dass auch Rechte und Sprache zwingend zusammen gehören“, so Silke Pletz weiter. Für sie und ihre Kollegin Nina Heinz ist es wichtig, dass die Kinder gestärkt durchs Leben gehen. Selbstbewusstsein und -sicherheit erreichen Kinder durch die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, was sie in der Kita machen. So wurde zum Beispiel die Kinderkonferenz ins Leben gerufen. Sie findet regelmäßig statt und bietet den Kindern eine Plattform, Themen vorzuschlagen, die sie besonders interessieren. Über diese Vorschläge wird demokratisch abgestimmt, die Mehrheit entscheidet –wie bei den Erwachsenen.
Die Konferenz ist dabei nur ein Baustein des Projekts, mit dem sie sich die Kita beim Wettbewerb „Kinder haben Rechte!“ bewirbt. Die zehn wichtigsten Kinderrechte haben die Kinder zu Papier gebracht und bei einem Besuch im Rathaus Bürgermeister Frank Hasenberg überreicht. Hasenberg zeigte sich beeindruckt von der Initiative und drückt den Kindern ganz fest die Daumen, dass sie beim Wettbewerb gewinnen.
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