St.-Johannes-Bruderschaft Wickede-Wiehagen lädt zum Festkommers ein

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: Brudermeister Thomas Gehrke ist seit 2014 im Amt - als 15. der bekannten Vorsitzenden seit 1818, deren Bezeichnung im Laufe der beiden Jahrhunderte von Schützenhauptmann, Schützenoberst und Vereinsführer bis hin zum Titel des Brudermeisters variierte. (Foto: Alexander Heine/Schützenbruderschaft)
 
Die Anstecknadel zum 200. Jubiläum der Wickeder Schützenbruderschaft wird fortan bei allen Veranstaltungen der Schützen käuflich zu erwerben sein (Foto: Alexander Heine/Schützenbruderschaft)
Wickede (Ruhr): Bürgerhaus |

Mit dem Festkommers am heutigen Samstag, 14. April, beginnen die offiziellen Feierlichkeiten zum 200. Jubiläum der St.-Johannes-Bruderschaft Wickede-Wiehagen. Einem feierlichen Hochamt ab 17 Uhr in der St.-Antonius-Kirche folgt ab 19 Uhr ein Festakt im Bürgerhaus, dessen zeremonieller Höhepunkt der Große Zapfenstreich ist. Willkommen ist ausdrücklich auch, wer in den vergangenen Wochen keine persönliche Einladung erhalten hat.

Wickede. 200 Jahre – eine schier unvorstellbar lange Zeit. Umso mehr erfüllt es Brudermeister Thomas Gehrke und seine Mitstreiter mit Stolz, dieses besondere Jubiläum der Bruderschaft feiern zu dürfen. Zumal keineswegs selbstverständlich ist, dass ein vor zwei Jahrhunderten geborener Gedanke auch heute noch Bestand hat. Nämlich der Gedanke, einerseits miteinander zu feiern und andererseits füreinander da zu sein. Damals wie heute war und ist das selbstverständlich für die Schützen, Verantwortung in und für die Gemeinde Wickede zu übernehmen. Nur ein Beispiel aus der Geschichte der Bruderschaft: Alte Abrechnungsbücher belegen, dass die Wickeder Schützen schon im 19. Jahrhundert Almosen für Bedürftige in der damals noch kleinen Gemeinde gesammelt haben – heute engagieren sich die Schützen freilich in ungleich größerem Stil unter anderem mit der Reihe der Benefizkonzerte für Mitbürger, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Traditionsbewusstsein gibt Halt

Dass die Prinzipien der Gründungsväter aus dem Jahre 1818 nicht nur zwei Jahrhunderte, sondern auch wahrlich schwierige Zeiten etwa mit den beiden Weltkriegen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts überstanden haben, bestärkt Brudermeister Gehrke in seiner Überzeugung, „dass uns Schützenbrüder in einer immer schnelllebigeren Zeit Traditionsbewusstsein ausmacht und auch heute noch viele nach diesem Halt in unserer Gesellschaft suchen“. Die Intention von damals habe sich auch 2018 noch nicht überlebt. „Und ich bin zuversichtlich, dass auch die Generationen nach uns diese Ideale noch hochhalten werden“, sorgt er sich nicht um die Zukunft der Bruderschaft.Der Festkommers bildet nun den offiziellen Auftakt der Feierlichkeiten zum 200. Jubiläum, die ihren Höhepunkt in dem viertägigen Schützenfest im Juli finden. Die Schützen weisen noch einmal darauf hin, dass die Türen jedem offenstehen – auch ohne persönliche Einladung. Die Türen zum Bürgerhaus öffnen allerdings erst, wenn das Hochamt in der St.-Antonius-Kirche beendet ist; auch hier hoffen Gehrke und seine Mitstreiter auf viele Besucher. Hochamt und Festakt werden musikalisch begleitet vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bremen und dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Wickede, Festredner ist Stephan Schröer, Altabt der Benediktinerabtei. Zeremonieller Höhepunkt des Abends ist der Große Zapfenstreich im unteren Eingangsbereich zum Lanferbachtal, bevor die Gäste zum gemütlichen Teil zurück im Bürgerhaus willkommen sind.
Um 16.30 Uhr ist Antreten zum Kirchgang am Bürgerhaus. Schon um 17 Uhr folgt das Hochamt in der St.-Antonius-Kirche. Ab 19 Uhr beginnt der Festkommers im Bürgerhaus (Einlass ab etwa 18.30 Uhr). Gegen 21.15 Uhr startet der Große Zapfenstreich im Lanferbachtal. 
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Luzie Schröter aus Fröndenberg/Ruhr | 14.04.2018 | 07:36  
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