Wickeder Ruhrknappen erkundeten Schalker Wurzeln

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Auf Schalke“ gehen die Mitglieder der Wickeder Ruhrknappen während der Bundesliga-Saison öfters, aber in Schalke waren bisher nur die Wenigsten. Aus diesem Grund hatte der Ruhrknappen-Vorstand den Fan-Club-Mitgliedern diese Erkundungstour nach Gelsenkirchen Schalke angeboten.

Die mitgereisten Anhänger der „Königsblauen“ konnten so einen Einblick in die Gründungszeit und die Geschichte ihres Vereins bekommen.

Ausgangspunkt für die Führung war die katholische Kirche St. Joseph, welche ganz besondere Kirchenfester hat. So ist die Heilige Barbara - als Patronin der Bergleute und Knappenvereine- abgebildet, zu sehen sind aber gleichzeitig auch Bergleute, die zur Arbeit gehen, ein Fördertum oder der Fluss Emscher. Als größte Besonderheit ist aber das Kirchenfenster mit der Abbildung des Heiligen Aloisius zu nennen. In diesem Bild trägt der Heilige blau-weiße Stutzen, Fußballschuhe und hat einen blau-weißen Fußball. „So etwas gibt es nur in Schalke!“ sind sich die Ruhrknappen sicher.

Nach weiteren Stationen im wohl berühmtesten Gelsenkirchener Stadtteil und den dazugehörigen Anekdoten ging es zum Schalker Markt. Der einst vorzeigbare Platz und Epizentrum des Vereins befindet sich heutzutage allerdings im Dornröschenschlaf und ist nicht mehr als ein schnöder Parkplatz anliegender Betriebe.

Selbstverständlich durfte auch ein Besuch der Glückaufkampfbahn nicht fehlen. In dem früheren Stadion der Schalker Mannschaft wurde der „Schalker Kreisel“ geboren, jenem Kurzpassspiel – welches man in Spanien mittlerweile „Tiki-Taka“ nennt.

Stilecht mit Manta-Platte und Kaltgetränk klang der Tag dann im Schalker Vereinslokal Bosch auf der „Schalker Meile“ aus, bevor der Bus nach einem erlebnisreichen Tag sich auf den Weg zurück nach Wickede machte.

Weitere Bilder und Informationen über den Fan-Club sind auf der Internetseite www.ruhrknappen.de zu finden!
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